Comedian Jens Heinrich Claassen berichtete Lustiges aus seinem Leben

Schwierigkeiten mit der Dame

Aufgemerkt: Jens Heinrich Claassen erklärte in Leimsfeld, wie kurios das Leben als kontaktscheuer Single funktioniert. Foto: Döringer

Leimsfeld. Mit seinem neuen Programm war Comedian Jens Heinrich Claassen am Samstagabend im Leimsfelder Schützenhaus zu Gast. Der in Düsseldorf lebende Comedian ist in diesen Tagen mit seinem Programm „Frauen an den Nerd“ unterwegs in Deutschland.

Jens Heinrich Claassen ist mittlerweile auf höchst renommierten Bühnen zu Hause. Ob im Bonner Pantheon, dem Hamburger Schmidt- Theater, den Wühlmäusen in Berlin oder dem Münchener Schlachthof – überall hinterlässt er begeisterte Zuschauer. Sehr gerne spielt der in Münster geborene 37-jährige Comedian auch in kleineren Häusern und überall dort, wo es nette Menschen gibt.

In Leimsfeld wirkte Claassen unglaublich authentisch, wie er mit seinem „Frauen an den Nerd“-T-Shirt und einer guten Portion Selbstmitleid auf der Bühne stand, mit dem Publikum herumalberte und Klavier spielte. Sein ganzes Programm war impulsiv. Häufig nahm der Comedian dabei die Zuschauer mit in seine Gespräche. Claassen ist hervorragend darin, Komisches nicht herbei zu prügeln, sondern es geschehen zu lassen.

Persönlichkeit und Charisma

Auch in Leimsfeld schaffte er es, in jeden seiner Witze so viel Persönlichkeit und Charisma zu legen, dass man einfach mitlachen musste. Claassen ist ein Nerd auf Partnersuche, der bei allen Singlebörsen unter dem Namen „Primatulpe“ angemeldet ist. In seinem 120 Minuten-Programm brachte der Comedian, der Fleischesser ist und gern Schach spielt, sein Publikum oft zum Lachen. Mit Songs wie „Ein neues iPhone ist wie ein neues Leben“ oder einem Song über die Zahl Pie = 3,14 mit 115 Nachkommastellen, sorgte er für tolle Stimmung im gut gefüllten Schützenhaus. Dass er als stark schwitzender Nerd immer seine ersten Dates in eine Wildwasserbahn legt und als Schachspieler immer schwierig an die Damen kommt, waren weitere lustige Ausführungen seines Programms.

Von Jörg Döringer

Quelle: HNA

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