158 Teilnehmer gingen am Sonntag beim Silbersee-Thriathlon an den Start

Schwimmen, radeln, rennen

Startsignal kam aus einer Tröte: 750 Meter durch den Frielendorfer Silbersee mussten die Athleten schwimmen und anschließend 24 Kilometer Radfahren. Fotos:  Haaß

Frielendorf. 158 Teilnehmer bewiesen am Sonntagvormittag beim Silberseetriathlon sportliches Leistungsvermögen und Ausdauer. Bereits zum 19. Mal hatten die Mitglieder des „TSV 1920 Grün-Weiß Spieskappel“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Frielendorf in diesem Jahr den beliebten Volkstriathlon organisiert. Zum dritten Mal war der Silbersee-Volkstriathlon auch Teil der „Bike Facts Trophy“.

Mittlerweile hat sich der in Sportlerkreisen liebevoll SiTri genannte Dreikampf, zu einer der größten Sportveranstaltungen in der Ohetalgemeinde entwickelt und sich zu einem wahren Besuchermagnet gemausert. Hunderte Zuschauer bevölkerten den Badestrand am Silbersee und feuerten die Hobbysportler begeistert an. Punkt 10 Uhr gab Günther Wald vom Steg des Badesees mit einer Tröte das Startsignal und die Triathleten stürzten sich in die Fluten des Silbersees. Schon hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Während für den einen eher der Weg das Ziel darstellte, ging es für andere sprichwörtlich um jede Sekunde.

Nur ein Athlet musste die 750 Meter lange Schwimmstrecke vorzeitig abbrechen und wurde von einem Boot der DLRG zum sicheren Ufer geleitet. Neben den Wasserrettern der DLRG Schwalm-Eder sorgten Helfer des DRK und der Feuerwehr Frielendorf zu Lande und zu Wasser für die Sicherheit von Zuschauern und Sportlern.

Schon nach acht Minuten und 35 Sekunden stieg Robin Reitz aus dem Wasser und schwang sich auf das Fahrrad, um die 24 Kilometer lange Radstrecke zu bewältigen. Zum Vergleich, der letzte Schwimmer kam nach 22 Minuten aus dem Silbersee. Die Radstrecke führte die Hobbyathleten vom Silbersee bis nach Obergrenzebach und wieder zurück. Dann folgte die fünf Kilometer lange Laufrunde.

Erstmals gab es in diesem Jahr für die elfbeste Schwimmerin einen Preis, bei den Männern bekam der neunzehnte Schwimmer eine Anerkennung. Lisa Hansen und Heinrich Hof konnten sich über einen Gutschein des Wellness Paradies freuen. „Damit wollen wir die Bedeutung des Silberseetriathlons als Breitensportveranstaltung hervorheben“, sagte Vereinsvorsitzender des TSV Matthias Hundt.

Der Zweitplatzierte des Rennens, Daniel Gebert, zeigte sich vom Triathlon begeistert: „Das Rennen war organisationstechnisch super. In der Region gibt es nur wenige Radstrecken, die so angenehm zu fahren sind.“

Sieger des Silberseetriathlons wurde - wie von vielen erwartet - der Treysaer Triathlet Marc Unger. Nach einer Stunde vier Minuten und 35 Sekunden durchlief der für den SC Neukirchen startende Unger gemeinsam mit seiner Freundin Dorothee Weppler die Ziellinie.

Damit hat er wohl einen neuen Silberseerekord aufgestellt“, kommentierte Matthias Hundt anerkennend.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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