Zwei Chöre und ein Blechbläser-Ensemble traten in der Homberger Stadthalle auf

Mit Schwung um die Welt

Applaus, Applaus: Umjubelt waren die Auftritte des Männerchores der Homberger Liedertafel, des gemischten Chores Cantare Musica und des Homberger Blechbläser Ensembles in der Stadthalle. Foto: Meinecke

Homberg. Eine musikalische Reise rund um die Welt unternahmen am Sonntag die Zuhörer in der ausverkauften Stadthalle in Homberg.

Passend zur ungewöhnlich lauen Witterung wurde mit einem Spaziergang – stolz und fesch, schmuck und fein – im Wiener Prater begonnen. Kurz darauf ging es nach einer Weinprobe am Rhein mit gesanglich hervorragendem Schwung bis nach New York.

Der Reiseleiter und Moderator Allhard Bischof erläuterte humorvoll die Symbiose zwischen Publikum und Singenden, so dass gleich darauf gemeinsam von der Liebe in ganz Paris geträumt werden konnte. Für französisches Flair sorgte auch das Akkordeonsolo von Jürgen Allmeroth.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit dem Auftritt des Männerchores der Homberger Liedertafel unter Leitung von Erwin Haas mit kompetenter Pianobegleitung durch den jungen Maximilian Rembiak. Es schloss sich das Homberger Blechbläser Ensemble mit beeindruckender und interessanter Intonation, wie etwa vom Welthit „Strangers in the Night“, an. Geleitet wurde das Ensemble von Thomas Schmidt. Den ersten Teil beschloss der gemischte Chor Cantare Musica unter Leitung von Klaus Fabian, am Piano begleitet von dessen Sohn Christian.

Halt in Spanien

Die Reise stoppte vorerst mit einem spanischen Lied und dem typischen Klang der Kastagnetten. Andrea Strippel, Vorsitzende des Chores, hatte dafür den richtigen Rhythmus im Blut. In der Pause verwies sie auf die einjährige Vorbereitungszeit für diese Veranstaltung. Dieses Wissen machte den Hörgenuss des Konzertes nach der Pause noch eindrucksvoller. Das Publikum wurde mitgerissen von Evergreens, die mit einer besonderen Leichtigkeit von den warm gesungenen Chören vorgetragen wurden.

Als der Moderator den Musicalsong „Es grünt so grün…“ ankündigte, rief es ihm aus vielen Kehlen entgegen „Mein Gott, jetzt hat er’s’...“

Im Finale dann der Höhepunkt: Beide Chöre standen umrahmt von Blumenschmuck auf der Bühne und sangen gemeinsam. Das letzte Lied verklang und das Publikum erhob sich begeistert klatschend. Einhellige Meinung: „Das war Spitze!“

Von Michael Meinecke

Quelle: HNA

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