220 Biker trafen sich am Samstag in Leimsfeld zu Corso und Gottesdienst

Biker: Mit Gottes Segen in die Saison

Familienausflug: Timo, Fabian, Tobias und Ulrike Clobes nutzten am Samstag das schöne Wetter, um eine Runde in Leimsfeld zu drehen und sich andere Maschinen anzuschauen. Fotos: Rose

Leimsfeld. Wenn die Leimsfelder Motorradfreunde rufen, dann schlägt das Herz der Biker aus der Region höher: Denn pünktlich zum Saisonstart trafen sich am Samstagnachmittag 220 Motorrad- und Trikefahrer in der Ortsmitte zum gemeinsamen Corso mit anschließendem Gottesdienst.

Saisonstart der Biker in Leimsfeld

Pfarrer Wolfgang Maltzahn segnete die Biker für die kommende Saison.

Rund um die Kirche dröhnten schon am späten Mittag die Motoren, liefen sich Maschinen und Fahrer warm. Corsoleiter Matthias Probst erklärte, auf welche Strecke sich die Teilnehmer freuen durften: „Es geht 54 Kilometer quer durch Schwalm und Knüll.“ Angelockt vom schönen Wetter füllten sich die Straßen zusehends. Armin Strube war aus Jesberg mit seinem Trike nach Leimsfeld gebraust, um sich mit Gleichgesinnten den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen.

Familie Clobes kam gleich im praktischen Viererpack: Tobias (7) und Fabian (11) sausten auf ihren Mini-Maschinen über den Parkplatz. Vater Timo und Mutter Ulrike machten es sich hingegen auf richtig großen Zweirädern bequem. Die Kinder durften zwar nicht am Corso teilnehmen, hatten aber trotzdem ihren Spaß. „Es sind nur Maschinen zugelassen, die die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung erfüllen“, erläuterte Probst.

Georg Schmitt aus Homberg brauste mit seinem Gespann, einer BMW R100 und Söhnchen Gabriel (5) zum Treffpunkt. Der eingefleischte Biker hat kein Auto und liebt sein 69 PS starkes Schätzchen: „Ich fahre entweder mit dem Gespann oder auf zwei Rädern. Und Gabriel fuhr schon in der Babyschale mit“, erzählte er. Allerdings weiß der Fünfjährige schon jetzt, wie man sich sichert. Ohne Helm und Sicherheitsgurt rollt das Vater-Sohn-Gespann nämlich gar nicht erst los. Auch Michael Hinz kann sich seit 32 Jahren kaum etwas Schöneres als Motorradfahren vorstellen. Auf seiner Yamaha ist der Großropperhäuser schon bis nach Südfrankreich gefahren.

Kurz vor Zwei wurde es dann spannend: Zum Geläut der Leimsfelder Glocken setzte sich der Corso zum Saisonstart dröhnend und donnernd in Bewegung.

Quelle: HNA

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