Ab sofort können Radler wieder die Fulda bei Beiseförth und Binsförth überqueren

Seilbahn über die Fulda wieder in Betrieb

Saisonstart mit dem Malsfelder Radwegebeauftragten Helmut Weber: Bis November steht die Seilbahn Radfahrern wieder zur Verfügung. Foto: Grenzebach

Malsfeld/Morschen. Die Gemeinden Malsfeld und Morschen haben am Wochenende wieder die Fulda-Seilbahn in Betrieb genommen. Bis November können Fahrradtouristen nun auf dem Fernradweg R 1 die Fulda überqueren und zwischen Binsförth und Beiseförth pendeln.

Helmut Weber, Radwegebeauftragter der Gemeinde Malsfeld, war einer der ersten, der den Korb der Seilbahn nach der langen Winterpause bestieg und das Schweben über dem Wasser genoss. „Die Seilbahn wird von den Radfahrern mit Begeisterung angenommen“, bilanzierte der Radwegebeauftragte seine Erfahrungen und eigenen Umfragen unter Radwanderern im Sommer 2010.

Vor dem Saisonstart hatte ein TÜV-Sachverständiger die Seilbahn erneut unter die Lupe genommen. „Geprüft wurden unter anderen die Antriebstechnik, Standfestigkeit, Seil- und Zugtechnik und die Schraubverbindungen“, sagte Seilbahn-Betriebsleiter Jürgen Engel von der Gemeinde Malsfeld. Sollte es dennoch irgendwelche Probleme geben, steht ein Notdienst bereit, den in der kommenden Saison die Gemeinde Morschen übernimmt und der per Knopfdruck in der Seilbahn alarmiert werden kann.

Für maximal vier Radler

Die Seilbahn ist seit 2009 in Betrieb und darf aus Sicherheitsgründen nur tagsüber genutzt werden. Ihr Stahlkorb trägt maximal vier Radler oder 400 Kilogramm. Nutzer müssen die Gondel durch das Drehen einer Kurbel selbst von einem Ufer zum anderen bewegen. Im vergangenen Jahr kam das Angebot gut an, wochentags nutzten bis zu 80 und an Wochenende bis zu 200 Personen die Seilbahn, berichtete Jürgen Engel. (ycg)

Quelle: HNA

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