Immer frisch auf den Tisch

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Freundlicher Service: Michaela Scheibe kümmert sich mit einem Lächeln in der Ziegenhainer Filiale um die Wünsche ihrer Kunden.

Schwalmstadt. Katharina Viehmeier, von allen nur Trienchen genannt und bekannt für ihr gutes Sauerteigbrot, legte vor 111 Jahren den Grundstein für den Schwälmer Brotladen. Mittlerweile arbeitet bereits die fünfte Bäckergeneration in dem Betrieb der Familie Viehmeier.

In diesem Jahr soll dieses etwas ungewöhnliche Jubiläum mit verschiedenen Aktionen und Angeboten mit allen Kunden und Mitarbeitern gefeiert werden. „Die Kombination aus regionalen Zutaten, traditioneller Handwerksarbeit und innovativen Neuerungen ist nach wie vor unser Erfolgsrezept“, fasst Geschäftsführer Jürgen Viehmeier die Grundprinzipien des Familienbetriebes zusammen.

Ofenfrische Brötchen

Ofenfrische Brötchen sind der klassische Bestandteil eines wohlschmeckenden und gemütlichen Frühstücks. „Ich bringe die Brötchen mit“, sagen Gäste, die eine Frühstückseinladung erhalten, denn ohne die kleinen Backwaren wäre das gemeinsame Mahl nicht komplett. Dabei bestimmt die Qualität der Brötchen auch den Geschmack des Belages. Egal, ob selbst gemachte Marmelade, Schwälmer Stracke oder herzhafter Ziegenkäse die Brötchenhälfte ziert, der wahre Genuss stellt sich ein, wenn das Brötchen aromatisch und frisch gebacken ist.

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Der Schwälmer Brotladen der Familie Viehmeier ist ein Experte für die kleinen Backwaren. „Das Geheimnis unserer Brötchen ist die 15-stündige Ruhephase, die wir allen Teiglingen gönnen, bevor sie gebacken werden“, sagt Bäckermeister Eberhard Nowy. Am Anfang steht das Mischen der Zutaten auf dem Programm. „Wir geben auch etwas Natursauerteig dazu“, verrät Bäckermeister Ulrich Harle. Nach dem Formen der Teiglinge haben diese eine Temperatur von ungefähr 25 Grad. Zum Ruhen werden sie auf Stoff in sogenannte Dielen gelegt. Diese Dielen sind eine Art luftdurchlässiger, mit Schlitzen versehener Korb, durch die die Luft zirkulieren kann. „Bei uns schlummern die Teiglinge bei 5 Grad in einem Kälteschlaf und während dieser langen Zeit entwickeln die Gare vielfältige Aromen, die unsere Brötchen so unverwechselbar machen“, erläutert Harle weiter. Man könne diesen Prozess zwar mit Zusatzstoffen deutlich abkürzen, aber das widerspreche ihrem Qualitätsverständnis.

Perfekter Geschmack

„Der Teigling ist etwas Lebendiges. Er reagiert auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur“, sagt Ulrich Harle. „Wir merken sogar, ob das Getreide für unser Mehl in einem warmen trockenen Sommer gewachsen ist oder ob es viel geregnet hat“, so der Bäckermeister. Nach jeder Ernte werde deswegen das Rezept für die Brötchen behutsam angepasst, erklärt Harle. Damit die Kunden zu jeder Tageszeit und nicht nur zum Frühstück ein frisches Brötchen erhalten, wird der Großteil der Brötchen als Teigling in speziellen Transportboxen in die Brotläden geliefert. Erst dort werden sie ofenfrisch gebacken.

„Ich empfehle jedem, das Brötchen mit einem scharfen gezackten Messer aufzuschneiden, denn durch die glatte Schnittkante bleibt die feine, lockere Porung der Krume erhalten. So schmeckt das Brötchen perfekt“, verspricht Geschäftsführer Jürgen Viehmeier. (zcd)

Quelle: HNA

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