Seite an Seite mit dem Kunden

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Geschäft in der Treysaer Bahnhofstraße: Ergotherapeut Gerd Krämer (von links), Geschäftsführer Michael König und Sohn Oliver König informieren und beraten gerne vorbeugend.

„Der gut versorgte und beratene Kunde ist uns wichtig“, erläutert Geschäftsführer Michael König das Prinzip seines seit 1989 bestehenden Unternehmens. Die Nachfolge im Sanitätshaus König, in Treysa, ist gesichert. Die Söhne Oliver (24) und Thorsten (22) sind in den Familienbetrieb eingestiegen.

Frischen Wind wollen nun die Junioren in das Unternehmen in der Bahnhofstraße in Treysa, mit den zwei Filialen in Homberg und Bad Zwesten, bringen. Die zukünftigen Chefs werden an alles herangeführt. „In unserer Branche ist es wichtig, dass Altbewährtes und modernes Zukunftweisendes zusammengebracht wird“, erklärt Michael König. Sohn Oliver ist Physiklaborant und Einzelhandelskaufmann im Sanitätshauswesen. Er wird sich zukünftig mit seinen Kenntnissen um viele geschäftliche Abläufe kümmern. Technische Neuerungen und Marketing sind ihm wichtig. Und Sohn Thorsten will mit moderner Orthopädietechnik nun noch genauere und präzisere Arbeitsergebnisse erzielen.

Einer der jüngsten Meister seines Faches in Deutschland

Seit Juli dieses Jahres ist Thorsten König Meister der Orthopädietechnik. „Mit neuesten Techniken sind genauere Ergebnisse zu erzielen bei sensomotorischen Einlagen, Prothesen und in der Orthopädie“, brilliert der frisch gebackene Meister, mit seinem in Heidelberg erworbenen Fachwissen.

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Auf dem aktuellen Stand der Technik ist das Unternehmen unter anderem mit einer Druckmessplatte ausgestattet. Mit ihr werden die Füße präzise gemessen und Be- und Entlastungsspitzen ermittelt. Es kann sowohl eine statische als auch eine dynamische Druckmessung durchgeführt werden. Neueste Erkenntnisse ergaben, dass durch den Einsatz eines modular sensomotorischen Einlagensystems viele Haltungsprobleme erfolgreich korrigiert und behandelt werden können. Jugendliche und Heranwachsende stehen dabei besonders im Fokus.

Familienunternehmen mit Kundennähe

Christine König ist die gute Seele im Haus. Sie kennt sich überall aus, springt ein, wo Not am Mann und an der Frau ist. „Ich halte meinen Männern den Rücken frei“, bestätigt die agile Chefin. Zu ihren Männern zählt sie nicht nur Mann und Söhne, sondern auch die Angestellten, die im ganzen Landkreis unterwegs sind. Als Familienunternehmen mit 17 Angestellten ist die Kundennähe gegeben. Das Team aus Medizinprodukteberatern, Orthopädietechnikern, Fachverkäuferinnen und jetzt zwei Meistern der Orthopädietechnik, werden die Kunden auch vor Ort, in Kranken- und Pflegeheimen sowie zu Hause beraten.

Produkt- und Servicepallette ist breit gefächert

Es gibt fast nichts, was die Sanitätshaus König GmbH nicht im Landkreis gemäß ihrer Kassenzulassungen anbietet oder leistet. „Je besser unsere Kunden informiert sind, desto wirkungsvoller kann das Hilfsmittel ausfallen“, erklärt König die Notwendigkeit frühzeitiger sowie ständiger Information und Beratung am Kunden. Deshalb legt Familie König auch sehr großen Wert auf die Qualifikationen der Mitarbeiter. Regelmäßige Fortbildungen stehen auf dem Programm. Sanitätshaus, Reha-Technik und Orthopädie-Technik bieten jeweils ein aktuelles Sortiment an Produkten. Vieles muss individuell angefertigt und/oder eingestellt werden.

Kunstwerke der Orthopädie von Technikerhand

Prothesen, Einlagen und Orthesen werden akkurat von Technikerhand gefertigt. Dazu bedarf es entsprechender Fähigkeiten, Erfahrung und Liebe zum Detail. Werkstattleiter Werner Becker ist seit fast vierzig Jahren im Beruf und unterstützt Familie König seit Anfang an. „Die Arbeit macht mir immer noch Spaß, weil es immer neue Herausforderungen gibt und kein Tag wie der andere ist.“ Er ist quasi schon fast ein Familienmitglied und denkt noch lange nicht ans Aufhören.

Seit einem Jahr ist Orthopädietechniker Norbert Groos zur Verstärkung der Orthopädiewerkstatt dazugekommen und seit Mai dieses Jahres ergänzt Ergotherapeut Gerd Krämer die Reha-Abteilung.

Der Fachmann rät zur Vorbeugung

Die Menschen werden immer älter und der Bedarf an Reha- und Orthopädieversorgung ist da. Doch das Gesundheitssystem und die Marktsituation sind schwieriger geworden. Deshalb rät Sanitätsfachmann König, sich unverbindlich frühzeitig über entsprechende Möglichkeiten informieren zu lassen.

„Vorbeugend wollen wir tätig sein und nicht erst wenn das Problem – das Handicap – zu groß geworden ist. Wenn das Bewusstsein unserer Kunden für frühzeitige Maßnahmen geschärft wäre, könnten wir viel besser helfen“, resümiert Meister Michael König. „Wir sind für unsere Kunden da und stellen uns allen Anforderungen.“

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Quelle: HNA

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