Abbeyfield-Verein Schwalmstadt: Alles rund um die Idee eines gemeinsamen Hauses

Wie Senioren wohnen

Schwalmstadt. Aus Anlass der Gründung des Abbeyfield-Vereines Schwalmstadt stand jüngst eine öffentliche Veranstaltung mit Unterstützung der Stadtsparkasse Schwalmstadt in deren Veranstaltungsraum auf dem Programm. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Wilhelm Kröll führte die erste Vorsitzende von Abbeyfield Schwalmstadt, Doris Schäfer, schwungvoll durch das Programm, heißt es in einer Pressemitteilung.

Alfred Hoffmann, der Vorsitzende von Abbeyfield Deutschland, stellte das Konzept vor, das seit mehr als 50 Jahren von England ausgehend in vielen Ländern gelebt wird.

Eines der Geheimnisse dieser erfolgreichen Idee liege darin, dass ein Abbeyfield-Haus mehr sei als ein alternatives Wohnprojekt für Senioren.

Es sei ein ganz normales Haus für acht bis zwölf Senioren in einer ganz normalen Straße.

Die Bewohnerinnen und Bewohner lernten sich über den Verein kennen und planten gemeinsam ihr zukünftiges Haus, hieß es dazu.

80 Teilnehmer verfolgten interessiert die Ausführungen der Referenten, die sich mit weiteren Formen des Zusammenlebens beschäftigten.

Frage der Finanzen

Horst Behle von Abbeyfield Bad Arolsen sprach ein Thema an, dass alle interessierte: die Finanzierung eines Abbeyfield-Hauses. Behle erklärte anschaulich, dass die Bildung einer Genossenschaft eine gerechte, soziale Form sei und sich die Mieten pro Wohneinheit nicht vom ortsüblichen Mietspiegel abhebten.

Nach begeistertem Applaus fasste der zweite Vorsitzende des Vereins, Reinhart Darmstadt, die Ergebnisse zusammen und warb für die Mitgliedschaft im Verein.

Zum nächsten Treffen „Abbeyfield zum Kaffee“ lädt der Verein Schwalmstadt alle Mitglieder und Interessenten für Sonntag, 13. März, um 15 Uhr in das Martha-Mertz-Haus in Treysa ein. (red)

Quelle: HNA

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