Energieversorger stockt Verwaltungsgebäude auf - Baulärm macht allen zu schaffen

KBG setzt eins oben drauf

Prost auf den nächsten Bauabschnitt: Die Kraftstrombezugsgenossenschaft feierte gestern Richtfest am Verwaltungsgebäude. Von links Architekt Christian Gerlach, die Zimmermänner Thomas Kracht und Nils Bottenhorn, Hombergs Bürgermeister Martin Wagner und Wolfgang Imberger, KBG-Geschäftsführer. Foto:  Brandau

Homberg. Die Mitarbeiter der Kraftstrombezugsgenossenschaft (KBG) Homberg müssen bis Ende Oktober starke Nerven beweisen: So lange dauert es noch, bis die Bauarbeiten am Verwaltungsgebäude des Energieversorgers abgeschlossen sind. Die sind so laut, dass viele KBG’ler während der Arbeitszeit Gehörschutz tragen, um dem Hämmern zu entgehen.

„Wir wussten zwar, dass der Umbau eine große Herausforderung bedeuten würde – aber wir sind wirklich froh, wenn er fertig ist“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Imberger gestern beim Richtfest. Ein aufs bestehende Gebäude gesetztes neues Geschoss sorgt nun für eine zusätzliche Fläche von 330 Quadratmetern.

Drängende Enge

Das 30 Jahre alte Gebäude habe weder den energetischen Anforderungen genügt noch den Mitarbeitern genug Platz geboten. Grund für die drängende Enge ist die Tatsache, dass die KBG demnächst Gas und Strom nicht nur für die Kernstadt, sondern auch für die Homberger Stadtteile liefert. Das bedeute in der Konsequenz, dass mehr Mitarbeiter, aber auch mehr Kunden und Besucher das Gebäude im Ostpreußenweg nutzen.

Der KBG gehe es vor allem darum, den Service- und Beratungsbereich auch räumlich auszubauen, sagte Wolfgang Imberger.

Leicht sei das nicht gewesen, merkte Architekt Christian Gerlach an: Denn eine Dachaufstockung sei keine leichte Aufgabe – schon gar nicht, wenn es in der kritischen Phase regne. Dennoch sei die KBG trocken in die neue Bauphase gekommen.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare