Aber: Wirtschaftlicher Nutzen ist für bessere Akzeptanz wichtig

FWG setzt auf neue Windräder

Homberg. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Homberg unterstützt die Initiative des nordhessischen Energieverbundes SUN, dem auch die Homberger Kraftstrombezugsgenossenschaft (KBG) angehört, in Nordhessen 250 Windkraftanlagen zu installieren.

„Wir gehen davon aus, dass auch auf Homberger Flächen in den nächsten Jahren Windkraftanlagen gebaut werden müssen, wenn wir ernst machen wollen mit dem Ausstieg aus der Atomkraft und der vorrangigen Sicherung der Stromversorgung mit regionalen Energiequellen“, erklärt FWG-Vorsitzender Günter Koch in einer Pressemitteilung.

Voraussetzung für eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung sei allerdings, dass sich Windräder nicht nur über den Köpfen drehten, sondern auch einen größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen für die Homberger Einwohner brächten. Deshalb müsse man die Menschen von Beginn an über die Pläne informieren.

Zum einen wünscht sich die FWG ein entschiedenes Engagement der KBG, die seit Jahren zum Wohle der Homberger Bevölkerung arbeite. Zum anderen kündigte FWG-Fraktionsvorsitzender Axel Jäger an, dass sich seine Fraktion im Stadtparlament dafür einsetzen werde, auf geeigneten städtischen Flächen Baurecht zu schaffen. Außerdem wolle die FWG in der Bevölkerung für mehr Vertrauen in den Bau und Betrieb dieser Energieanlagen werben, schreibt Jäger. (ula)

Quelle: HNA

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