Sich im Netz preisgeben: Schwälmer über soziale Netzwerke

Immer am Ball: HNA-Volontärin Ann-Kristin Herbst ist bei Facebook aktiv. Über die Risiken des sozialen Netzwerks hat sie sich vor ihrer Anmeldung informiert. Foto: Schittelkopp1/Knauff6

Schwalmstadt. Immer mehr Schwälmer sind im Internet und auch in sozialen Netzwerken aktiv. Das größte von ihnen ist Facebook. Neben dem Vorteil der Kommunikation bietet Facebook auch Risiken. Es geriet immer häufiger in die Kritik.

Sei es wegen des Umgangs mit Benutzerdaten oder die Möglichkeit des Mobbings im Internet. Deshalb haben wir gefragt: Welche Rolle spielt Facebook in ihrem Leben und wie gehen Sie damit um?

Helena Heipel (18) aus Neukirchen sagte: „Ich nutze Facebook um mich mit Freunden zu unterhalten. Ich mache aber sehr selten persönliche Angaben. Ich muss da nicht mein ganzes Leben ausbreiten.“

Mario Leopold (27) aus Erndtebrück sieht das etwas anders: „Ich war noch nie Facebook Mitglied. Ich sehe es eher als Nachteil so viele Daten von mir preiszugeben. Das einzig Gute an Facebook ist die Möglichkeit auch mit weiter entfernten Freunden zu kommunizieren.

Darryl Williams (22) aus Schwalmstadt hat eine ähnliche Meinung: „Ich nutze Facebook auch um mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben. Man entscheidet ja selbst, was man von sich preisgibt.“

Florian Berg (24) aus Schwalmstadt ist da skeptischer: „Mir macht der Datenschutz schon Sorgen. Man bekommt einfach nicht ausreichend Informationen. Ich wollte mich auch schon öfter abmelden, aber der Schritt ist nicht so einfach. Man nutzt Facebook ja schon häufig um zu kommunizieren.“

Tamara Kaiser (39) aus Mengsberg denkt vor allem an ihre Kinder: „Ich nutze Facebook nicht. Meine Kinder sind momentan noch jünger, wenn sie aber älter werden und sich anmelden, würde ich das auch tun. Ich möchte dann schon sehen, was sie dort machen und das auch nach Möglichkeit kontrollieren.“

Bianca Schneider (34) aus Seigertshausen ist auch Mutter und sagt: „Ich sehe allerdings keine Notwendigkeit bei Facebook Mitglied zu sein. Ich vertraue meinen Kindern und kontrolliere die Aktivitäten dort von Zeit zu Zeit so. Das ist eigentlich kein Problem.“ (kkx)

Quelle: HNA

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