Goldene Konfirmationsfeier in der Stadtkirche St. Marien in Homberg

Es hat sich viel verändert

Fast wie vor einem halben Jahrhundert: Die ehemaligen Konfirmanden vor der Homberger Stadtkirche. Foto: Privat/Shakals

Homberg. Über 30 Jubilare haben sich in der Homberger Stadtkirche zu einem feierlichen Gottesdienst getroffen. „Ihre gemeinsame Konfirmation liegt inzwischen über 50 Jahre zurück und trotz der unterschiedlichen Lebenswege führte sie die Glaubenskraft und das Interesse füreinander wieder an den Ort ihrer Jugend zurück“, sagte Pfarrerin Anke Zimmermann.

In der Rückschau lasse sich ein veränderter Umgang sowie ein anderes Verständnis für die religiösen Inhalte im Zusammenhang mit der Konfirmation erkennen.

So wurden die Feierlichkeiten 1962 im Allgemeinen zuhause begangen, vielfach wurde den Jugendlichen das erste, eigene Gesangbuch, mitunter mit Goldschnitt auf dem Schritt zum Erwachsenwerden als Geschenk überreicht. Damals waren die Vorbereitungen auf die Konfirmation auf die Dauer von zwei Jahren angelegt und auch der wöchentliche Unterrichtstag konnte verschoben werden, was bei den randvollen Terminkalendern der heutigen Generation wohl kaum möglich wäre, hieß es.

Bereits am Vorabend hatten die ehemaligen Schüler der Homberger Stadtschule Wiedersehen gefeiert. Über 40 waren der Einladung von Lydia Parusel, Karin Sattler und Klaus Jürgen Rose gefolgt und hatten sich bereits zum neunten Mal in Homberg getroffen. Einige Mitschüler- reisten aus der Schweiz, dem Raum Frankfurt, Nürnberg, Hannover und dem Saarland an. (red)

Quelle: HNA

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