Feuerwehrleute aus Niedenstein und Edermünde nahmen an Atemschutztag teil

Sicher durch den Rauch

Vorbereitungen: Zum Atemschutztag ging es in voller Montur durch das verrauchte Dorfgemeinschaftshaus in Besse. Manuela Momberg und Lena Barthel machten sich fertig für ihren Einsatz.

Edermünde/Niedenstein. Das Feuerwehrhaus im Edermünder Ortsteil Besse wurde am Wochenende kurzerhand zum Übungsareal umfunktioniert.

Wie Thomas Martin von der Niedensteiner Wehr sagte, arbeiten die Feuerwehren der beiden Kommunen gut zusammen. Die Verantwortlichen organisierten jetzt einen gemeinsamen Tag für Atemschutzgeräteträger. Wie Martin weiter sagte, sei neben dem jährlichen Streckendurchgang in Schwalmstadt eine Übung unter realen Bedingungen erforderlich.

In der völlig abgedunkelten Halle wurde mit Hilfe einer Nebelmaschine und Mobiliar eine verrauchte Wohnung simuliert. Mit schwerem Atemschutz mussten in diesem Bereich zwei Puppen aus dem Gefahrenbereich geholt werden. Eine Aufsichtsperson beobachtete mit einer Wärmebildkamera das Vorgehen der Feuerwehrleute. Doch bevor die Zweiertrupps in den verrauchten Gebäudeteil kamen, mussten sie nach der Anmeldung einen Theorieteil bewältigen und mit schwerem Atemschutz zweieinhalb Minuten auf dem Ergometer strampeln. Da die Luft im Schnitt nur für 20 Minuten reicht, mussten die Einsatzkräfte sparsam damit umgehen und ruhig atmen.

Die Feuerwehrleute Erik John (Besse), Ulf Georg (Metze) und Marco Kollmann (Niedenstein) hatten die Atemschutzübung organisiert und so geplant, dass die Feuerwehrleute mit der Luft auskamen.

Zweck der Ausbildung ist es, die Männer und Frauen der Einsatzabteilungen möglichst realistisch auf ihre Aufgaben vorzubereiten: Bei den meisten Einsätzen ist das Tragen von Atemschutzgeräten erforderlich.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare