Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder kümmert sich vor allem um Kinder un Jugendliche

Sicherheit beginnt früh

Schwalm-Eder. Verkehrssicherheitsaktionen für Kinder und junge Autofahrer bleiben Schwerpunkte der Arbeit der Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder. Das haben Vorsitzender Gerd Daake und Geschäftsführer Siegmar Meibert angekündigt. Im Vorjahr seien 3100 Teilnehmer vom Kind bis zum Senior angesprochen worden.

Dabei leisteten die Mitglieder der Verkehrswacht mehr als 2500 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Die Leistungen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit seien mit etwa 40 000 Euro zu bewerten.

An Verkehrssicherheitstagen der „Aktion junge Fahrer“ nahmen im Vorjahr 800 Schüler aus drei Schulen sowie 300 Auszubildende der B. Braun Melsungen AG teil. Diese Aktion ist eine Initiative der Deutschen Verkehrswacht und des Bundesverkehrsministeriums.

Bei den Veranstaltungen werden vor allem junge Fahrer über verkehrssicheres Verhalten informiert, sagte Meibert. Dabei arbeite die Verkehrswacht Schwalm-Eder mit der Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg, der Polizei und dem „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr in Deutschland“ zusammen.

Ein weiterer Schwerpunkt sei auch wieder die Aktion „Sicherer Schulweg“. Dabei werden Kinder im Kindergarten und Grundschüler über das richtige Verhalten auf dem Schulweg informiert. Im Vorjahr nahmen 467 Kinder teil.

97 Klassen ausgebildet

Die Jugendverkehrsschulen erhalten von der Landesverkehrswacht kostenfrei Material für die Fahrradausbildung an den Grundschulen. In 3370 Stunden haben Beamte der Polizeidirektion Schwalm-Eder im Vorjahr 1662 Schülerinnen und Schüler aus 97 Klassen ausgebildet. 1200 Kinder nutzten das „Mobilo“ zur Förderung der Motorik.

Auf dem Rewe-Parkplatz in Felsberg wird die Kreisverkehrswacht am Samstag, 19. Mai, ab 10 Uhr die Aktion „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum“ unterstützen. Dabei haben nach Angaben Meiberts auch Nichtbehinderte die Möglichkeit, sich im Rollstuhl zu bewegen und zu erfahren, wie schwierig es ist, Barrieren wie Bordsteine zu überwinden.

Bedauert wurde, dass die Polizeidirektion an der Versammlung nicht teilgenommen habe. Immer wieder bitte die Polizei die Verkehrswacht um Unterstützung, umgekehrt zeige die Polizei zu wenig Interesse an der Arbeit der Verkehrswacht, sagten Daake und Meibert.

Die sinkenden Mitgliederzahlen der Verkehrswacht beklagte Schatzmeister Heinz Siemon. Derzeit hat die Kreisverkehrswacht noch 63 Mitglieder, 76 waren es einmal.

Die Verkehrswacht brauche dringend Unterstützung durch Moderatoren und neue Mitglieder für ihre Programme. Kontakt: Siegmar Meibert, Tel. 0 56 62/ 40 06 61, Fax 40 06 62, E-Mail: info@verkehrswacht-schwalm-eder.de, www.verkehrswacht-schwalm-eder.de

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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