Die Freiwillige Feuerwehr Riede erhielt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug

Sicherheit für 95.000 Euro

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Große Begeisterung: Symbolisch übergab Bürgermeister Ralf Pfeiffer den Schlüssel für das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser an Riedes Wehrführer Dietmar Ritter. Darüber freuten sich in Vertretung der örtlichen Familien Marcus und Melanie Siemon mit Sohn Leon, Gemeindebrandinspektor Andreas Kunze, sein Stellvertreter Lars Schmidt, Wilfried Wehnes als Vertreter des Landkreises und Marcus Winning von der Zierenberger Lieferfirma Brandschutz-Müller.

Riede. Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) gehört seit wenigen Tagen zum Fuhrpark der Feuerwehr Riede. 95 000 Euro hat das Einsatzfahrzeug gekostet. Jetzt wurde es an die 17 aktiven Feuerwehrleute – unter ihnen drei Frauen – übergeben.

Grund für Wehrführer Dietmar Ritter, gemeinsam mit den Aktiven und den 100 Mitgliedern des Feuerwehrvereins ein Dorffest zu feiern. Daran nahm auch als Vertreterin der Hessischen Landesregierung Eva Kühne-Hörmann teil, Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Das Land ist einer der größten Geldgeber für das neue Einsatzfahrzeug.

Das neue TSF-W löste das bisherige Tragkraftspritzenfahrzeug ab, das 26 Jahre lang ein verlässlicher Partner der Rieder Wehrleute war und in ein osteuropäisches Land verkauft wurde. Auf Wunsch der Rieder ist das Nachfolgermodell, das zur Brandbekämpfung und für einfache technische Hilfeleistungen eingesetzt werden kann, zusätzlich mit einem 500 Liter fassenden Wassertank bestückt. Finanziert wurde das neue Fahrzeug mit 40 000 Euro vom Land Hessen, die Gemeinde Bad Emstal muss mit 50 000 Euro den größten Anteil auf den Tisch blättern. Der Rest kommt von Landkreis Kassel.

Sofort einsatzfähig

Wehrführer Dietmar Ritter: „Mit dem neuen TSF-W können wir jetzt im Ernstfall die erste Welle fahren. Soll heißen, wir sind am Einsatzort sofort voll einsatzfähig.“

In den vergangenen Wochen haben sich die Einsatzkräfte mit den technischen Möglichkeiten des neuen Fahrzeuges vertraut gemacht. „So können sich alle Rieder Einwohner in Sicherheit wiegen“, sagt Ritter. Allerdings äußerte eine Ortsbewohnerin bei der Fahrzeugbesichtigung den Wunsch, dass das neue Schmuckstück nie zu einem Ernstfall ausrücken muss. (zih)

Quelle: HNA

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