Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder zieht nach 40 Jahren positive Bilanz

Sicherheit hat Vorfahrt

Schwalm-Eder. Verkehrssicherheitsaktionen für Kinder, junge Autofahrer und Senioren bleiben Schwerpunkte der Arbeit der Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder. Das sagte Vorsitzender Gerd Daake während der Hauptversammlung.

„Sicherheit hat Vorfahrt“, stand auf einem Banner im Soldatenheim Fritzlar. Unter diesem Motto arbeitet die Kreisverkehrswacht seit 40 Jahren. Doch schon 1950 gab es Verkehrswachten in den Altkreisen und ab 1953 Ortsverbände in Ziegenhain und Homberg, berichtete Daake aus der Geschichte der Verkehrswacht.

2970 Menschen nahmen im Vorjahr an den Sicherheitsaktionen vom Sehtest bis zum Seminar teil. Dabei leisteten die Mitglieder der Verkehrswacht nach Angaben von Geschäftsführer Siegmar Meibert 2850 Stunden, über 200 mehr als im Jahr davor.

Die vier Polizeibeamten der beiden Jugendverkehrsschulen waren im Vorjahr für die Fahrradausbildung an den Grundschulen 1800 Stunden im Einsatz und haben 1663 Schüler ausgebildet. 800 Kinder nutzten das „Mobilo“ zur Förderung der Motorik. 540 Kinder nahmen am Schulwegtraining teil. Für Erzieher in den Kindergärten werden Seminare zum Thema Verkehrserziehung angeboten.

Die Aktion „Sicherer Schulweg“ wird ebenso fortgesetzt wie die Aktion für junge Autofahrer. Über 800 Schüler wurden im Vorjahr über verkehrssicheres Verhalten informiert. Auch die Verkehrswacht ist vom demographischen Wandel betroffen, sagte der scheidende Geschäftsführer Meibert. Die Kreisverkehrswacht brauche dringend Unterstützung durch Moderatoren für die Kinder-, Jugend- und Seniorenprogramme sowie die Vereinsführung.

Nach Angaben von Schatzmeister Heinz Siemon hat die Verkehrswacht derzeit 63 Mitglieder. Sechs Städte und Gemeinden im Kreis sind kein Mitglied. WEITERE BERICHTE

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare