Diakonie im evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen leistet Dienste der Barmherzigkeit

Sieben Hände, sieben Werke

Sieben helfende Hände: Christa Jacob, Jutta Reinmold, Regina Koch, Pfarrer Hans-Martin Wirth, Marcus Drescher, Maritta Zipperer und Roswitha Bittner (von links) halten die Fahne hoch für Menschen, die Hilfe brauchen. Foto: Verst

Bründersen. „Wir leben von den strahlenden Gesichtern der Menschen“, bringt Roswitha Bittner die Motivation ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Kirche auf den Punkt. Jetzt, nach dem Diakonie-Gottesdienst in der Bründerser Dorfkirche, liegt ein Hauch von Seligkeit in der Luft.

Eingeladen sind an diesem Sonntag Demenzkranke und ihre betreuenden Angehörigen und Freunde. Der adventliche Gottesdienst versetzt die Eingeladenen mit vorweihnachtlichen Kirchenschlagern schnell in feierliche Stimmung. Es sei eine Selbstverständlichkeit, den Benachteiligten und Leidenden in unserer Nähe Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken, heißt es später in der Runde der Ehrenamtlichen.

Hungertuch

„So soll’s sein“, strahlt auch der Diakoniepfarrer nach dem Gottesdienst. Hans-Martin Wirth, seit zehn Jahren in diesem Amt, steht auf gute Werke. Auf die „sieben Werke der Barmherzigkeit“, um genau zu sein. Und er zeigt auf ein schon in die Jahre gekommenes „Hungertuch“, aus dessen Mitte sieben helfende Hände hervorragen.

„Hier liegt das gesamte Diakonieprogramm im Bildformat vor: Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten“, erklärt der Diakonie-Experte, als habe er sich dies selbst auf seine Fahne geschrieben. TEXT LINKS

Von Ludger Verst

Quelle: HNA

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