Endlauf der Kart-Jugend brachte die besten Nachwuchsfahrer zusammen

Kart-Jugend: Mit sieben wie ein Profi

Ostheim. Die einen sind noch nicht mal sieben, manch andere gerade erst acht oder neun Jahre alt. Aber sie machen so manchem Erwachsenen was vor, wenn’s um schnelles Fahren geht: die Kart-Jugend, deren Bewegung in ganz Deutschland aktiv ist - auch im Kreisteil Melsungen.

Am Wochenende präsentierte der ASC Melsungen in Ostheim einen der Endläufe für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Jugend-Kart-Slalom. Diese wird vom ADAC veranstaltet und findet Anfang Oktober in Lüneburg statt (wir berichteten).

„Zu unserem Endlauf sind 101 Teilnehmer aus ganz Hessen und Thüringen gekommen“, sagte Jugendleiterin Jutta Lämmert-Edenhofner. Das seien die besten Kartfahrer unter den Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren. Sie werden, so Lämmert-Edenhofner, durch Regionalläufe ermittelt.

Einer dieser besten Fahrer ist der siebenjährige Maximilian Malkus aus Mardorf. Maximilian lenkt seit noch nicht mal einem Jahr ein Kart, und er hat schon jetzt das fahrerische Geschick eines Profis. Beim Endlauf belegte er den 14. Platz. „Mein Opa hat mich inspiriert, und mein Papa ist auch Kart gefahren“, sagte Maximilian und erzählte, dass sein Großvater ihm vor einigen Monaten das erste Kart geschenkt hat. Kumpel Tim Umbach aus Helsa ist zehn und auch schon ein richtiger Könner. „Ich fahre seit drei Jahren Kart - diesen Sport fand ich schon immer gut.“ Und das merkt man, deshalb holte Tim den 6. Platz im Endlauf.

Katrin Luck aus Ostheim ist eines von den wenigen Mädchen in einer Sportart, die bislang eher Männerdomäne ist. Und das bereits in den Jugendklassen.

Über einen Bericht in unserer Zeitung ist Jennifer zum Kartsport gekommen. „Der Artikel hat mich interessiert, und da habe ich eine Schnupperstunde beim ASC gemacht“, sagte die Zehnjährige. Und heute, gerade mal zwei Jahre später, holt Katrin schon den 4. Platz im Endlauf.

Eltern sind immer dabei

In einem Punkt sind sich die drei kindlichen Kartpiloten einig: Sie wollen diesen Sport auch weiterhin betreiben. „Das ist ja wohl klar“, sagte Tim Umbach. Immer mit von der Partie: die Eltern - „und das ist gut, denn die müssen immer da sein“, sagte Jutta Lämmert-Edenhofner. „Die sind ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Rennen.“ Immerhin sind die Mütter und Väter, zusammen mit den Vereinsmitgliedern des ASC, die treibende Kraft hinter der Kart-Jugend. Sie kümmern sich um Logistisches, helfen während der Veranstaltungen, betreuen die Kinder. Manche trainieren ihre Sprösslinge sogar.

Quelle: HNA

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