Gemeinschaft in Niedervorschütz ist seit 1961 im Wohnungsbau aktiv – Samstag Kommers zum 50-jährigen Bestehen

Siedler feiern und blicken zurück

Sie übernehmen heute Verantwortung bei der Siedlergemeinschaft: Von links hinten Erwin Winklhöfer, Lothar Arbert, Gerhard Planow, Kurt Bernhardt, Helmut Seitz, Heinrich Kramer und in der unteren Reihe von links Isolde Winklhöfer, Carola Arbert, Uta Planow, Edeltraud Bernhardt, Erika Seitz und Marion Kramer. Foto: privat

Niedervorschütz. In der Küche ihres Bürgermeisters Heinrich Wenderoth trafen sich 1961 zehn bauwillige Familien und gründeten die Siedlergemeinschaft Niedervorschütz. Am Wochenende feiert die Gemeinschaft ihr 50-jähriges Bestehen.

Dann wird die Siedlergemeinschaft mit einer Ausstellung an ihre wechselvolle Geschichte erinnern. Etwa daran, dass die meisten Familien ihre Häuser in Eigenleitung bauten, zu einer Zeit, als es im Siedlungsgebiet weder Wasserleitungen noch feste Straßen gab.

Bauen spielte immer eine große Rolle bei den Siedlern. Die Menschen wollten ein eigenes Haus, heißt es in einem Rückblick der Gemeinschaft, und so war der Verein bis Anfang der 1970er-Jahre mit der Beschaffung von Baugrund beschäftigt.

Der Verein war aber auch sonst aktiv. Man bot kleine Veranstaltungen an, etwa mit Lichtbildern zum Thema Garten und Bauen. Es gab Kurse zur Pflege von Rosen und über den richtigen Baumschnitt, und man kam zu Sommer- und Schlachtefesten zusammen, bot Theatervorführungen für Kinder an und sorgte sich um den Schmuck zu Weihnachten.

Zum 25-jährigen Bestehen weihten die Siedler den Heinrich-Wenderoth-Platz ein, den sie selbst planiert und gepflastert hatten. Dort wird jedes Jahr ein Sternenfest gefeiert. Später packte man weitere Bauvorhaben an, so einen Spielplatz, den die Siedler selbst planierten und 1991 einweihten.

Aktuell gehören der Siedlergemeinschaft Niedervorschütz nach Vereisangaben 32 Familien mit etwa 100 Personen an. In der Siedlung stehen 78 Häuser. Vorsitzende ist seit 1999 Erika Seitz. (xmd)

Quelle: HNA

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