Fleischerei Kohl-Kramer darf sich mit dem Logo für geprüfte Qualität schmücken

Ein Siegel für gute Wurst

Ein Familienbetrieb mit Tradition und überregionalem Bekanntheitsgrad: von links Innungsobermeister Fritz Kästel, Staatssekretär Mark Weinmeister, Maximilian Kästel, Fleischermeisterin Gabi Kästel und Christine Kästel bei der Übergabe des Siegels. Foto: Hebeler

Trockenerfurth. Die Traditionsfleischerei Kohl-Kramer aus dem Borkener Stadtteil Trockenerfurth darf jetzt ein neues Siegel tragen. Das Logo „Geprüfte Qualität aus Hessen“ wurde von Staatssekretär Mark Weinmeister verliehen.

Die Qualitätsmarke sei an strenge Produktionskriterien gebunden und garantiere dem Verbraucher, dass Wurst und Fleisch der Metzgerei tatsächlich aus dieser Region stammen, hieß es bei der Verleihung.

Über die Region hinaus

„Aus der Region, für die Region und über die Region hinaus“, fasste Bürgermeister Bernd Heßler die Qualität zusammen. Die Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“ hatte das Engagement des Innungsobermeisters Fritz Kästel für einen gesetzlichen Schutz der Marke „Ahle Worscht“ aufgegriffen.

Kästel vertritt die Auffassung, dass nur Schweine aus der Region verwendet werden sollten und deren Verarbeitung nur nach der traditionellen nordhessischen Methode geschehen dürfe.

Das waren auch die Grundlagen für das Gütesiegel. „Wir bieten die Chance, am Siegel zu erkennen, dass die Tiere durchgängig in Hessen gefüttert, gemästet, geschlachtet und verarbeitet worden sind.“ bekräftigte Weinmeister das Konzept.

Die daraus resultierenden jährlichen Kontrollen beschränkten sich nicht nur auf den Fleischerbetrieb, sondern kämen auch auf die zuliefernden Landwirte zu. Reinhold Fenner, die GbR Martin, Matthias Stern, Andreas Volze und Jörg Weinhausen haben sich deshalb ebenfalls verpflichtet, die Produktionsauflagen zu erfüllen und bekamen dafür eine Urkunde. (zeb) HINTERGRUND

Quelle: HNA

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