Das Singen bleibt ewig jung: Chöre präsentierten sich bei Serenade in Frielendorf 

Frielendorf. Wie verbindend Musik sein kann, zeigte sich bei der 42. Serenade der Gemeinde Frielendorf am Sonntagnachmittag.

Kaum erklangen Melodien wie das „Rennsteig-Lied“ oder „Die Fischerin vom Bodensee“ stimmten textsichere Sänger im Publikum spontan mit ein und es spannte sich ein musikalisches Band zwischen Auftretenden und Zuhörenden. Selbst Bürgermeister Thorsten Vaupel machte sich beim musikalischen Präsentationsnachmittag nützlich und sprach nicht nur Grußworte, sondern half auch spontan beim Notenständeraufbau.

Ein vielfältiger musikalischer Reigen zeigte die gesamte Bandbreite musikalischen Wirkens der Gemeinde und ihrer 16 Ortsteile.

Der 150-jährige Jubiläumsverein MGV Frielendorf 1868 eröffnete als ausrichtender Verein den Nachmittag mit der selbst erkorenen „Frielendörfer Nationalhymne“.

Friedrich-Karl Trescher begrüßte als Vorsitzender des Männergesangvereins Frielendorf und stellte das Vereinende des Singens in den Mittelpunkt seiner Rede: „Ich möchte trotz aller modernen Technik mit Handy und Co. auf das rege Vereinsleben im Gesangsverein nicht verzichten. Ich singe, solange es mir irgend möglich ist“, versprach Trescher. Auch Bürgermeister Thorsten Vaupel betonte den Zusammenhalt, den die Musik stifte und führte als Beispiel die lange Freundschaft des Männergesangvereines mit den Sängern aus Kleinschmalkalden an.

„Selbst der eiserne Vorhang konnte die Freundschaft nicht trennen“, so das Gemeindeoberhaupt, das eine Abordnung des thüringischen Gesangsvereins zum Jubiläumswochenende in Frielendorf begrüßte. Der Posaunenchor spielte passend sodann „Möge die Straße uns zusammenführen“, bevor „6/8 Takt“ aus Großropperhausen die englische Gospelvariante mit „Come On, Get On Board“ zum Besten gab.

Die Sänger aus Spieskappel und Obergrenzebach blieben trotz ihres neu angelegten Weinberges im Ort beim Original-Text „Im Wald und auf der Heide“.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Frielendorf und Spieskappel ließ einen Fliegermarsch erklingen.

Nach der Kaffee- und Kuchenpause eröffnete der Chor der Neuapostolischen Kirche mit geistlichem Liedgut die zweite Programmhälfte und der Posaunenchor des Kirchspiels Spieskappel folgte. Der Landfrauenchor sprach sich musikalisch für die Botschaft „Die Gedanken sind frei aus“ und der Spielmanns- und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Großropperhausen blies zum Kreuzritter-Fanfarenmarsch.

Der Jubiläumsverein rundete den Konzertnachmittag mit weiteren Ständchen ab.

Quelle: HNA

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