Der Silbersee-Triathlon (SiTri) reizt Sportler vom Senior bis zum Topathleten

Der „SiTri“ ist für alle da

Sicherten den Wettkampf auf dem See ab: von links Jörg Weber , Sarah Schmerer und Marko Mittendorf

Frielendorf/Silbersee. Ganz im Zeichen des Sports stand am Wochenende der Silbersee. Rund um den Ferienpark kämpften 138 Triathleten bei perfekten Außenbedingungen um gute Platzierungen, Punkte bei der „Bike Facts Trophy“ oder einfach nur ums Ankommen.

„Egal ob Breiten- oder Leistungssportler, beim Silbersee-Triathlon kann jeder mitmachen“, erklärte der Vorsitzende des Turn- und Sportverein Spieskappel, Matthias Hundt, am Rande des Rennens.

Bereits zum 18. Mal richtete der TSV den sogenannten Volkstriathlon aus. Ob Profi oder Amateur, jeder Teilnehmer musste 700 Meter schwimmen, 24 Kilometer Rad fahren und fünf Kilometer laufen. Ältester Teilnehmer war in diesem Jahr Karl-Heinz Reusch vom LT Düsseldorf mit 82 Jahren.

Punkt 10 Uhr gab der Kampfrichter vom Schwimmsteg aus das Startsignal. Schlagartig wühlten hunderte Arme das Wasser auf und die Triathleten kraulten zur Wendemarke beim Wellness-Paradies. Knapp acht Minuten später kamen die ersten Schwimmer bereits wieder aus dem Wasser und liefen Richtung Wechselzone. Mit routinierten Handgriffen zogen sich die Sportler um und schwangen sich auf ihre Rennräder. Abschließend wartete noch die Laufrunde vom Badestrand bis kurz vor Wernswig und wieder zurück auf die Athleten.

Und während nach etwas mehr als einer Stunde Vorjahressieger Jan-Eike Kistner als Erster die Ziellinie überquerte, kämpften sich noch viele Freizeitsportler mit ihren Rädern durch die Berge und Täler der Ohetalgemeinde.

Herzstück der von den Veranstaltern liebevoll SiTri genannten Sportveranstaltung ist traditionell der Badestrand direkt am Silbersee. Rund 250 Zuschauer unterstützten dort auch in diesem Jahr die Sportler mit Anfeuerungsrufen und Applaus.

Erstmals dabei war Peter Hennighausen. Gemeinsam mit seinem Neffen und seiner Nichte bildete er eine Staffel. „Dabei teilen sich drei Teilnehmer die drei Disziplinen auf. Es war ziemlich anstrengend, hat aber Spaß gemacht“, so der Leimsfelder nach dem Radfahren. Um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, hatte der TSV für den SiTri 2014 zahlreiche Helfer aufgeboten. Während des Schwimmens sorgten Bootsbesatzungen der Feuerwehr und der DLRG für die notwendige Sicherheit. Für kleinere Verletzungen stand das DRK Frielendorf in Bereitschaft. Um ausreichende Versorgung mit Trinkwasser während des Rennens kümmerten sich Florian Baar und Jannik Taute. Immer wieder reichten die Jungs den Sportlern Wasser und sammelten leere Becher ein.

„Insgesamt sind beim Silbersee-Triathlon knapp 80 Helfer vor und hinter den Kulissen tätig“, so Matthias Hundt zum personellen Aufwand eines solchen Sportereignisses. „Die Veranstaltung hier am Silbersee ist jedes Mal wieder schön. Es ist zwar ein familiärer Triathlon, aber das Niveau gerade vorne ist doch relativ stark“, zog Thorsten Kramer eine durchweg positive Bilanz und erholte sich in einem der bereitstehenden Liegestühle am Rande des Seeufers von den Strapazen. SCHWALM-EDER-SPORT

Von Matthias Haass

Quelle: HNA

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