„Es ist nichts mehr da“

S&K-Immobilienfonds: Anlegern droht der Totalverlust

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Hiobsbotschaft: Uwe Kurzrock und seine Partnerin Birgit Rostek können es noch immer nicht fassen, ihr Geld ist futsch.

Fritzlar. „Unser Geld wurde zum Fenster rausgeschmissen“, sagt Uwe Kurzrock. Und über den Bildschirm in seinem beschaulichen Einfamilienhaus in Fritzlar flimmert ein Bericht über die mutmaßlichen Haupttäter im Anlageskandal um die S & K-Immobilienfirma.

Uwe Kurzrock zählt zu den Verlieren dieses Skandals. Stephan Schäfer und Jonas Köller sind in dem Bericht dabei zu sehen, wie sie mit dem Geld der Anleger protzen. Mal posieren sie vor Luxusautos, mal feiern sie mit Edel-Prostituierten in einer Stretchlimousine. „Da kann ich gar nicht hinsehen“, sagt Uwe Kurzrock. Er hat Geld in den S & K-Fonds angelegt und verloren. Über 60.000 Euro.

Wertlose Bescheinigungen

Dabei sollte sich sein Geld eigentlich vermehren und dem Busfahrer später mal das Rentnerleben aufbessern. Daraus wird wohl nichts: „Von unserem Geld ist bestimmt nichts mehr da“, sagt der 52-Jährige. „Jetzt muss ich bis zu meinem 70. Lebensjahr arbeiten“, sagt er. „Deren dekadente Partys habe ich mitfinanziert“, fügt er an und schüttelt ungläubig den Kopf.

Das Geld das er investiert habe, sei seine Abfindungsprämie von VW gewesen, dort hat Kurzrock gearbeitet. Er fühlt sich jetzt schlecht beraten.

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Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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