Chinesischer Wettbewerb

Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA plant größeren Stellenabbau

Niestetal. SMA baut erneut um, kassiert die Prognose und rauscht an der Börse in die Tiefe. Und wieder ist es der chinesische Wettbewerb, der den Niestetalern das Leben schwer macht.

Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA steht vor einem größeren Personalabbau. Wie Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urborn am Donnerstag erklärte, „wird es eine Personalanpassung geben“. Über Art und Umfang müsse noch beraten werden. Entscheidungen seien noch nicht gefallen. 

Die Höhe der Rückstellung für die geplante Umstrukturierung von 70 Millionen Euro lässt aber auf einen größeren Abbau schließen. Hintergrund ist der anhaltende Preisverfall bei Solartechnik infolge des aggressiven Wettbewerbs chinesischer Hersteller, die wegen der Halbierung der Ausbauziele im eigenen Land mit Dumpingpreisen in die Weltmärkte drängen.

Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi/dpa

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