Tolle Filme im Programm

Sofakino Neukirchen feiert zehnjähriges Vereinsjahr

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Zehn Jahre Sofakino Neukirchen: Der Verein, von links Sabine Georges (2. Vorsitzende), Bastian Knoren (Schriftführer), Geert Knoren (Kassierer), Gerhard Schmidt (1. Vorsitzender), Eckhard Knauff (Beisitzer) und Sigrid Becker (Vorstandssprecherin, Pressearbeit).

Neukirchen. Seit zehn Jahren präsentiert der Verein Sofakino regelmäßig Filmabende im Kulturzentrum Sägewerk. Zeit genug für einen Rückblick.

Das Konzept

Das Sofakino zielt auf eine Mitgliedschaft, die ein über reine Unterhaltung hinaus gehendes Interesse an Kino hat. Da der Verein keinerlei kommerziellen Erfolg anstrebt, ist die Zusammenstellung des Programms nicht an der größtmöglichen Popularität orientiert, sondern an der cineastischen und thematischen Qualität der Filme, heißt es in einer Pressemitteilung. Das sind die Kernpunkte des Selbstverständnisses, das dem Filmverein vor zehn Jahren die Anerkennung als gemeinnütziger Verein einbrachte, der inzwischen fest etabliert ist.

Seither werden mit Erfolg in einer mit Sofas und Sesseln geschaffenen Wohnzimmer-Atmosphäre im Kulturzentrum Sägewerk besondere Filme gezeigt, die der Ausrichtung eines Programmkinos entsprechen. Die Anregungen kommen aus dem Kreis der Mitglieder und des Vorstandes, der sich in der Filmszene informiert. Bei der Auswahl wird auf Bedeutsamkeit, aber auch Vielfältigkeit geachtet, sowohl was das Genre als auch die Thematik betrifft.

So wurde zum Beispiel im November ein Film zur Euthanasie gezeigt, „Nebel im August“, im Dezember eine Komödie über die schlechteste Opernsängerin der Welt und große Mäzenin „Florence Foster Jenkins“, im Februar der Goldene Palme- Gewinner von Regisseur Ken Loach, „I Daniel Blake“ und im März war der Kampf von Frauen in einem kleinen Schweizer Dorf um ihr Wahlrecht zu sehen, „Die göttliche Ordnung“.

Die Filme werden erst dann gezeigt, wenn sie auf DVD veröffentlicht werden und Lizenzen auch zu nicht kommerziellen Vorführungen erworben werden können. Der Verein erwirbt sie Größtenteils bei der Medienstelle der evangelischen Kirche in Kassel. Allerdings darf auch dann in den Vorankündigungen zu den monatlich stattfindenden Veranstaltungen der Titel des zu sehenden Films nicht genannt werden.

Abgesehen von einem immer größer werdenden Kern von Mitgliedern ist die Zusammensetzung der Gäste so unterschiedlich wie die Filme. Der Verein finanziert sich aus den monatlichen Mitgliedsbeiträgen von fünf Euro und den Spenden von Gästen des Kinos. (dag)

Termin:Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 27. April um 20.30 Uhr im Sägewerk statt.

Quelle: HNA

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