Bayern-Fans zeigen Solidarität mit Uli Hoeneß

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Waren am Freitag in München: Die Bayern-Fans Daniel Freitag aus Guxhagen und Ingo Lohr aus Körle wollten ihre Solidarität mit Uli Hoeneß zum Ausdruck bringen.

Guxhagen/Körle. Ingo Lohr und Daniel Freitag zollen der Entscheidung von Uli Hoeneß Respekt. „Seine Entscheidung steht für sein Leben“, sagt Ingo Lohr aus Körle. Lohr ist Vorsitzender des FC Bayern-Fanclubs Fanatics Nordhessen.

Er hätte eine Geldstrafe für angemessen gehalten, zumal der Staat mehr davon profitiert hätte, findet es aber richtig, dass Hoeneß die Entscheidung des Gerichts so akzeptiert. Die Nachfolge sei intern wohl geklärt. Mit Karl Hopfner gebe es schließlich einen Stellvertreter, der Kraft Amtes in der Verantwortung stehe. An Spekulationen wolle er sich nicht beteiligen, sagt der 50-Jährige.

Für Daniel Freitag, Lohrs Stellvertreter im Fanclub, hätte aus moralischer Sicht eine Bewährungsstrafe gereicht. Die Lebensleistung von Hoeneß sei nicht hoch genug anzurechnen. Auch jetzt übernehme Hoeneß Verantwortung. Die Entscheidung, den Weg frei zu machen sei keine leichte gewesen. Er habe schließlich sein ganzes Leben dem FC Bayern gewidmet.

„Für mich wird er aber immer unser Uli bleiben“, sagt Freitag. Beide sind sich indes einig, dass der Verein FC Bayern München größer sei als die Person Uli Hoeneß. Der ehemalige Präsident habe mit seinem Rücktritt Schaden vom Verein abgewendet. Jetzt erwarten sie eine Trotzreaktion von den Spielern. „Die Bundesliga muss sich warm anziehen“, sagte Freitag am Freitag in München. Beide waren dort, um ihre Unterstützung mit Hoeneß zum Ausdruck zu bringen und, um das Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen im Stadion zu verfolgen.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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