Angebot an Schulen kann bestehen bleiben – erste Arbeitsverträge unterzeichnet

Solide Basis für Sozialarbeit

Schwalm-Eder. Schulsozialarbeit ist im Schwalm-Eder-Kreis unverzichtbar. In diesem Punkt herrscht allgemein Einigkeit. Dass dieses unterrichtsbegleitende Angebot dennoch auf der Kippe stand, lag am Geld.

Das Land war aus der seit 2008 praktizierten Drittelfinanzierung ausgeschieden. Doch nun ist eine Lösung gefunden worden, wie die Schulsozialarbeit dauerhaft angeboten werden kann.

Gestern unterzeichneten in Homberg Schulsozialarbeiter der Gesamtschule aus Felsberg, Guxhagen, Gudensberg und Neukirchen ihre Arbeitsverträge. Ihre Kollegen der Haupt- und Realschulen aus Homberg und Fritzlar sowie der Gesamtschulen Melsungen und Borken sollen demnächst folgen. Ihre bestehenden Verträge laufen erst zum Jahresende aus.

Die Schulsozialarbeiter werden künftig nicht beim Staatlichen Schulamt, sondern beim Starthilfe Ausbildungsverbund beschäftigt sein. Neu ist auch, dass der finanzielle Obolus des Landes über das Stunden-Kontingent der jeweiligen Schulen eingebracht wird. Die Städte und Gemeinden sowie der Landkreis sind mit jeweils etwa 100 000 Euro im Boot.

Quelle: HNA

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