Der Platz an der Ecke Schlossstraße/Bergstraße in Jesberg wird neu gestaltet

Es soll ein Kleinod werden

Jesberg. Nun wird es endlich konkret: Auf dem Platz des abgerissenen Fachwerkhauses in der Schlossstraße an der Ecke zur Bergstraße in Jesberg soll noch dieses Jahr mit dem Bau eines kleinen Platzes zum Treffen und Ausruhen begonnen werden.

Damit will die Gemeinde auch dem Leerstand rund um die Schlossstraße entgegenwirken und das Ortsbild verschönern. Laut Bürgermeister Günter Schlemmer soll dort ein richtiges Kleinod entstehen.

Die Gemeinde setzte sich lange Zeit für den Abriss des Hauses in der Schlossstraße ein und löst damit ein seit langer Zeit bestehendes Problem. Das marode Fachwerkhaus war über 20 Jahre nicht bewohnt. Der Wunsch der Anwohner war es seit langem, den Schandfleck zu beseitigen. Nach einem nahezu zehnjährigem Hin und Her durfte es endlich abgerissen werden. Mittlerweile säumt ein Bauzaun das 140 Quadratmeter große Terrain.

Dort soll nun eine Mauer aus Metall-Käfigen entstehen, in der mit Steinen aus der Region der historische Charakter bewahrt werden soll. Sie wird den Hang stabilisieren. Die Fläche wird begrünt und bepflanzt und nur wenig gepflastert. Feinschotter und Kiesflächen sollen einen großen Teil der Erdfläche bedecken. Sitzquader sind als Bänke vorgesehen. Ob auch eine Pergola gebaut wird, ist unsicher. Der Umbau kostet 100 000 Euro und wird aus dem Programm Stadtumbau West zu 71 Prozent finanziert. Den Rest steuert die Gemeinde bei. Die Pläne wurden auch den Jesbergern bereits vorgestellt: „Die Resonanz war durchweg positiv,“ sagte Schlemmer. „Die Anwohner wollen sich sogar um die Pflege des neuen Platzes kümmern.“ Damit könnten Folgekosten für die Gemeinde vermieden werden.

Beschluss im September

„Da gibt es eine richtig schöne Ecke und eine optische Verbesserung des Ortes“, freute sich Schlemmer. Das Gelände könne damit das schöne Bild des Maximilianschloss im Ort verlängern, meinte er. Einen großen Teil der Kosten verursache die Veränderung der Straßenführung. Die Kurve in die Schlossstraße muss etwas verlegt werden.

Der Radius wächst dabei um 1,20 Meter, damit auch ansässige Gewerbebetriebe mit ihren Kleinlastern besser erreichbar sind und der Tierarzt mit seinen Pferdeanhängerleichter um die Kurve kommt. Der Baubeginn muss noch in diesem Jahr erfolgen, damit die Gemeinde Zuschüsse bekommt. Der Beschluss soll in der Septembersitzung des Jesberger Parlamentes erfolgen.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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