Ein Koordinator für Kinder und Jugendliche soll Schulen und Vereine verbinden

Es soll noch besser werden

Edermünde. Wem es gut geht, der ist in der komfortablen Situation, sich darüber Gedanken machen zu können, wie dieser Zustand noch verbessert werden kann. Das ist in Edermünde so.

Der Gemeinde geht es finanziell besser als so mach anderer Kommune im Landkreis. Und diesen Zustand will man in Edermünde nicht nur erhalten. Daher soll nun geprüft werden, ob für die beiden Grundschulen in Edermünde jeweils ein Koordinator für die Organisation und Unterstützung des Nachmittagsangebotes ab dem Schuljahr 2013/2014 zur Verfügung gestellt werden kann.

Das Geld dafür sollte die Gemeinde in die Hand nehmen, so Tobias Wicke (CDU). Seine Fraktion wolle mit ihrem Antrag die gute Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen unterstützen und die wichtige Arbeit der Fördervereine begleiten.

„Diese vereinsübergreifende Initiative könnte allen Kindern im Grundschulalter die Möglichkeit bieten, am Nachmittag Angebote zu machen, die aus den Vereinen kommen“, sagte Wicke.

Dadurch würden die Grundschulen zum Mittelpunkt für jegliches Engagement werden und es würde sich eine Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten ergeben, fügte er an.

Der Koordinator, der eine pädagogische Ausbildung haben sollte, könnte dann das Verbindungsglied zwischen Kindergarten, Schulen und Vereinen sein, der die Fördervereine unterstützt. Dadurch könne dann ein Übergang von der Nachmittagsbetreuung in die Vereine entstehen. Edermünde werde so noch familienfreundlicher und baue somit diesen Standortvorteil aus.

Außerdem stellte die CDU den Antrag, dass auf dafür geeigneten Spielplätzen Spielgeräte für Kinder unter drei Jahren, wie etwa eine Babyschaukel, installiert werden könnten.

Beide Anträge sollen nun zunächst geprüft werden.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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