Ben Black auf Tour

Songwriter Ben Black im Interview: „Nach Melsungen komme ich gerne“

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Songwriter Benjamin Schwarze.

Melsungen. Vor knapp drei Wochen trat der Musiker Ben Black, neben Laith Al-Deen und Glasperlenspiel beim KSV Retterkonzert in der Kasseler Stadthalle auf.

Seitdem ist der Songschreiber, der eine eigene Kassel-Hymne geschrieben hat, auf Tour durch ganz Deutschland. Auch in Melsungen machte er Halt: Gestern Abend war der Sänger zu Gast im Café Buenos Dias. Dort fanden einige seiner ersten Auftritte statt. Wir sprachen mit dem Musiker, der Ende Oktober auch beim Antholz Festival in Südtirol auftreten wird.

Ben Black, vor drei Wochen haben Sie noch in der Kasseler Stadthalle gespielt. Was unterscheidet einen solchen Auftritt von dem im Café Buenos Dias?

Ben Black: Das ist kaum zu vergleichen. Ein Auftritt vor einem so großen Publikum kann einem viele Möglichkeiten eröffnen. Aber auch ein Auftritt vor einem etwas kleinerem Publikum, wie im Café Buenos Dias, macht mir genau so viel Spaß. Nach Melsungen komme ich immer wieder gerne.

Warum?

Ben Black: Im Café Buenos Dias konnte ich mich erstmals musikalisch ausprobieren. Das war bei den ersten „After-Work-Partys“ vor etwa vier Jahren. Damals spielte ich nur Coversongs. Heute präsentiere ich dort meine eigenen Lieder. Das ist schon etwas ganz anderes. Aber das Publikum ist einfach immer eine entspannte, offene Gruppe.

Welche Möglichkeiten haben sich für Sie durch den Auftritt in der Kasseler Stadthalle eröffnet?

Ben Black: Nach dem Auftritt kamen die ersten Anfragen für mehrtägige Festivals, die im nächsten Jahr stattfinden werden. Das kann man natürlich als einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Zukunft sehen.

Wie sahen bisher Ihre größten Erfolge aus?

Ben Black: Derzeit bin ich mit meiner Band unterwegs. Das war zu meiner Anfangszeit nicht so. Das Projekt „Ben Black und Band“ steckt derzeit zwar noch in den Kinderschuhen, allerdings haben wir gemeinsam schon viel erreicht. Ich habe im Horus Studio meine erste CD aufgenommen und im vergangenen Jahr haben wir den Kassel-Song im Toolhouse-Tonstudio in Rotenburg aufgenommen, wo auch Milky Chance und Casper ihre neusten Platten aufgenommen haben. Der Kassel-Song hat auf YouTube mittlerweile mehr als 13 000 Klicks.

Hat sich Ihre Musik im Laufe der Jahre verändert?

Ben Black: Ja, sehr. Mit 17 habe ich angefangen, Musik zu machen. Damals war es die Blütezeit des deutschen Hip-Hops. Das Lyrische und das Dichten hat mich damals schon sehr angesprochen. Heute schreibe ich Songs über Dinge, die mir auf der Seele liegen. Aber hauptsächlich deutsche Popsongs, die auf Festivals gehört werden.

Quelle: HNA

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