Am Sonntag ist in Neuental Wahl: Drei Männer wollen auf den Chefsessel

Neuental. Drei Männer haben ein Ziel: Sie wollen auf den Chefsessel des Neuentaler Rathauses. Jürgen Lenz (51), Erich Göbert (55) und Amtsinhaber Kai Knöpper (40) sind angetreten, um in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Gemeinde Neuental zu lenken.

Am Sonntag können 2655 Frauen und Männer mit ihrem Kreuzchen auf dem Stimmzettel entscheiden, wer Bürgermeister von Neuental wird. Die Möglichkeit, die Stimme per Briefwahl abzugeben, haben nach Angaben der Wahlleiterin Regina Käsinger schon 183 Wähler genutzt.

Vor sechs Jahren waren am Wahlabend 234 Umschläge aus der Briefwahlurne gerutscht. „Das werden wir bis Sonntag noch erreichen“, sagt die Wahlleitern optimistisch. Zum einen stieg nach dem HNA-Lesertreff die Nachfrage nach Briefwahlunterlagen, zum anderen können die Wahlscheine noch am Sonntag zwischen acht und 15 Uhr im Rathaus abgeholt werden. Bis 18 Uhr müssen sie im Briefkasten des Rathauses eingeworfen oder abgegeben werden, damit die Stimme zählt. In acht Wahlbezirken, entsprechend den Ortsteilen, könnten die Wähler von acht bis 18 Uhr ihr Kreuzchen machen, sagt Käsinger.

Für jedes Wahllokal sind sieben Wahlhelfer nötig. Mit dem Briefwahlvorstand sind für die Bürgermeisterwahl 61 Helfer im Einsatz. Die zu finden, war nach Angaben von Regine Käsinger kein Problem. Dazu haben sich die Neuentaler auch bei diesem Wahlgang wieder einiges einfallen lassen. So sitzen im Römersberger Wahlvorstand ausschließlich junge Leute, und in Waltersbrück ist es ein Frauenteam, das über die Wahl wacht. Insgesamt sei der Wahlkampf ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen, so dass sie bei ihrer letzten Wahl als Wahlleiterin nicht eingreifen musste. Wann am Sonntag feststeht, wer Bürgermeister Neuentals wird, sei nicht vorauszusagen. Doch geht sie davon aus, dass es recht schnell geht.

2005 waren 2744 Frauen und Männer zur Wahl aufgerufen. 77,8 Prozent von ihnen nutzten das Wahlrecht und machten bei einem der drei Kandidaten ihr Kreuzchen. Das Ergebnis stand damals schon eine halbe Stunden nach Schließung der Wahllokale fest. Darauf setzt Käsinger auch am Sonntag. (ras)

Quelle: HNA

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