Wilhelm-Filchner-Schule macht mit beim Projekt Lions-Quest „Erwachsen werden“

Soziale Kompetenz vermitteln

Beteiligen sich: Zehn der zwölf WFS-Pädagogen, zusammen mit Schulleiterin Rita Schmidt-Schales und Wolfhagens Lions-Fördervereinsvorsitzenden Klaus Wassmuth, die jetzt in ihren Klassen das Projekt Lions-Quest „Erwachsen werden“ umsetzen werden. Foto:  zih

Wolfhagen. Die Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule beteiligt sich an dem Jugendförderprogramm Lions-Quest „Erwachsen werden“, um das gemeinschaftliche Leben und Lernen ihrer Schüler gezielt und kontinuierlich zu unterstützen und sie so stark fürs Leben zu machen.

Allerdings hat es bis zur Teilnahme Zeit gebraucht: Bereits 1995 hatte der Lions Club Wolfhagen durch seinen Förderverein, Schulleitern und Lehrkräften höherführender Schulen, das Projekt Lions-Quest (englisch Quest: Suche oder Streben) schmackhaft gemacht. Doch trotz der Zusage, dass die Wolfhager Lions die Kosten der Seminare übernehmen und dann dafür bereits 5000 Euro gespendet haben, wurde das Angebot kaum in Anspruch genommen.

Bei der neuen Filchner-Schulleiterin, Rita Schmidt-Schales, stieß Klaus Wassmuth von den Wolfhager Lions nun auf offene Ohren. Sie befürwortet das Projekt in allen Klassen der zehn- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler.

„Ich werde alle zuständigen Lehrkräfte bitten, die in den Jahrgängen unterrichten, weitere Seminare zu besuchen, damit in Zukunft alle unsere Schülerinnen und Schüler durchgängig vom Lions-Quest-Präventionsprogramm „Erwachsen werden“ profitieren.“ so die Schulleiterin.

Zwölf Pädagogen der Wilhelm-Filchner-Schule haben das mehrtägige Einführungssemniar inzwischen absolviert.

Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung sozialer Kompetenzen der Schüler. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade in der Pubertät verstärkt auftreten, zu finden. „Gleichzeitig“, so Klaus Wassmuth, „soll das Projekt jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten und vermitteln.“

Inzwischen haben sich in Deutschland schon weit über 60 000 Lehrer in dreitägigen Einführungsseminaren auf die Umsetzung des Quest-Programms in ihren Klassen ausbilden lassen. (zih)

Quelle: HNA

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