Verein hat neues Zuhause

Spangensteine ziehen ein

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Umzug in den Burgsitz: Der Verein Spangensteine ist der erste Bewohner im sanierten Burgsitz. Im Bild von links die Vereinsmitglieder Armin Schütz, Sabine Conti und Martin Söchting sowie Heinz Buhre vom benachbarten Heimatmuseum.

Spangenberg. Die letzten Kisten sind ausgepackt, die Schreibtische stehen in den Büros – endlich hat der Verein Spangensteine ein neues Zuhause. Von der beengten Übergangslösung in der Spangenberger Rathausstraße ist der Verein nun in das Erdgeschoss des Burgsitzes umgezogen – und ist damit der erste „Bewohner“ des prächtigen Fachwerkgebäudes.

Die beiden Büroräume im Erdgeschoss links und der Salon unten rechts sind die ersten der weit über 30 Burgsitz-Räume, die bereits fertiggestellt sind. Der Rest ist Baustelle, schließlich soll es jetzt erst mit dem eigentlichen Ausbau des Burgsitzes vorangehen (HNA berichtete). Daher soll ein Vorhang die Vereinsräume provisorisch von der Baustelle trennen.

„Unsere Räume stehen allen offen“, sagt Sabine Conti, die Vorsitzende des Spangensteine-Vereins. Dieser wurde Anfang 2012 gegründet und hat derzeit 15 Mitglieder. Jetzt, mit den neuen Räumen, sollen die Vereinsarbeit und Mitgliederwerbung so richtig losgehen, kündigt die Vorsitzende an.

Der Verein wickelt nicht nur das Förderprogramm Soziale Stadt ab, sondern sieht sich als Vermittler und will die Kooperationsbereitschaft ausbauen. „Wir glauben daran, dass es hier viele engagierte Menschen gibt“, sagt Sabine Conti.

Regelmäßig Veranstaltungen

So bietet der Verein künftig zum Beispiel einmal monatlich Veranstaltungen unter dem Titel Stadtgeschichten an: „Wir laden Fachleute ein, mit denen Themen im kleinen Kreis beleuchtet werden können.“ Themen wie: Wie viele Spangenberger gibt es wirklich in Spangenberg? Was genau macht der Himmelsfels? Wie ist der Stand bei der Verpachtung des Schlosses?

Flyer werden verteilt

Die Themen werden im Vorfeld per Flyer an die Haushalte verteilt – von Ein-Euro-Jobbern. Denn der Verein beschäftigt derzeit 15 Langzeitarbeitslose, die unter anderem beim Ausbau des Burgsitzes und des Kunstparks am Himmelsfels mitarbeiten und eben auch Flyer verteilen. „Wir wollen Kasseler Großstadtideen und Kontakte aufs Land bringen“, sagt die Vorsitzende Sabine Conti.

• Kontakt: Sabine Wunderlich, Tel. 05663 / 27 40 32

Von Claudia Feser

Quelle: HNA

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