SPD-Vorstoß: Stadt Wolfhagen soll um Studenten werben

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Jede Menge Wohnraum: In Wolfhagen könnten Studierende der Kasseler Uni eine günstige Unterkunft finden. In Kassel haben die angehenden Akademiker mit der Wohnungsnot zu kämpfen.

Wolfhagen. Wolfhagen als Wohnstadt für Studierende der Kasseler Uni – darauf zielt ein Antrag, den die SPD-Fraktion im Stadtparlament einbringen will.

Der Antrag trägt den Titel Nutzung des Leerstandskatasters zum Zwecke der Einwohnergewinnung, wie SPD-Fraktionschef Heiko Weiershäuser mitteilt. Das Leerstandskataster, in dem die aktuell unbewohnten Wohnungen und Häuser, aber auch sich mittelfristig abzeichnende Leerstände aufgelistet werden, befindet sich zurzeit im Aufbau.

Auslöser für den Vorstoß der Fraktion sei die HNA-Berichterstattung über den neuen Studentenrekord an der Kasseler Universität und die damit verbundene Wohnungsnot der angehenden Akademiker.

Für die Studierenden liegt Wolfhagen dank der guten Verkehrsanbindung durch die Regiotram, die sie mit ihrem Semesterticket gratis nutzen können, in einem akzeptablem Radius rund um den Studienort.

Der SPD-Antrag hat zum Ziel, dass die Stadtverwaltung bei der Erhebung der Daten für das Leerstandskataster in Gesprächen mit den Eigentümern der Wohnungen und Häuser auch gleich die Einwilligung einholt, die Daten weitergeben zu können. Das sei dann die Voraussetzung, um mit dem fertigen Kataster intensiv an der Uni und der Kunsthochschule für den Wohnraum in Wolfhagen werben zu können.

Darüber hinaus möchte die SPD, dass die Stadtverwaltung den Auftrag erhält, sofort Kontakt zur Universität – zu Verwaltung, Sozialwerk, Asta – aufzunehmen, um eine Kooperation, aber auch Veröffentlichungen in Broschüren und Internetplattformen zu erreichen.

Bis Ende Februar sollte alles geschafft sein, da im März die nächste große Wohnungssuche vor dem Sommersemester anlaufe.

Quelle: HNA

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