EU-Logistik siedelt sich in Knüllwald an 

Spediteure schätzen den Standort

Die Planer beim Startschuss fürs neue Speditionsgelände im Remsfelder Gewerbegebiet: Von links Bauleiter Lothar Conradi, Markus Speck von der Baufirma Speck, Jörg Liebermann, Bürgermeister Schwarzenborn, Thomas Ernsting, Geschäftsführer von EU-Logistik aus Kassel, Lothar Richter, Geschäftsführer des Zweckverbandes sowie Architekt Albert Hess aus Neuenstein. Foto:  Bran dau

Knüllwald. Für Thomas Ernsting war die Wahl des Standorts gar keine Frage: Der Geschäftsführer von EU-Logistik aus Kassel gab beim Neubau der neuen Logistikanlage dem Gewerbegebiet Remsfeld den Vorrang vor anderen Standorten.

Die Lastwagen seines Unternehmens sind hauptsächlich von Hamburg nach München unterwegs: Die direkte Lage zur A 7 sei damit ein unschlagbarer Standortvorteil, sagte Ernsting am Montag beim ersten Spatenstich.

Doch der offizielle Akt, den da Baufirmen, Architekten und Logistiker gestern vornahmen, hatte reinen Symbol-Charakter: Während die Planer vorne fürs Fotos schippten, verschoben die Arbeiter hinten auf dem Gelände schon mit schwerem Gerät das Erdreich und baggerten es weg.

Bestes Bauwetter

„Das ist jetzt bestes Bauwetter“, freute sich Architekt Albert Hess aus Neuenstein und verwies auf den gefrorenen, aber trockenen Boden. Der wird jedoch nur in Maßen auf dem 7850 Quadratmeter großen Grundstück bewegt. Die beiden geplanten großen Parkplätze und die Halle samt Büroräumen sollen auf drei unterschiedlichen Terrassen auf dem leicht abschüssigen Gelände entstehen. Statt der sonst so oft üblichen hohen Wälle, die kostenintensiv verdichtet werden müssen, sollen bis zum Herbst weitläufige Flächen mit viel Grünanteil entstehen, betont Architekt Hess. Er errichtet für das Unternehmen EU-Logistik das Betriebsgelände.

Im ersten Bauabschnitt entstehen bis zum Frühjahr die ersten 20 Lastwagen- und ersten zehn Autoparkplätze sowie eine 26 mal 24 Meter große Halle samt Büroräumen im 1. Stockwerk. Im nächsten Bauabschnitt sollen weitere zwölf Lastwagenstellflächen auf dem Gelände hinter dem Autorasthof gebaut werden.

Beim Spatenstich-Termin kratzte auch der eisige Wind nicht an der guten Laune aller Beteiligten. Lothar Richter vom Zweckverband Schwalm-Eder-Mitte, der das interkommunale Gewebegebiet vermarktet, war ebenso gut gestimmt wie Schwarzenborns Bürgermeister Jörg Liebermann. Der vertrat seine Rathaus-Kollegen aus Homberg und Knüllwald.

„Das Gewerbegebiet wird stark nachgefragt, die Flächen sind begehrt. Es gibt noch einige Filetstücke, aber da werden wir sehr genau schauen, an wen wir sie verkaufen“, sagte Lothar Richter.

EU-Logistik-Geschäftsführer Thomas Ernsting kann sich also über den neuen Standort freuen. Das brachte er beim offiziellen Termin klar zum Ausdruck: „Wir sind hier genau richtig.“ ARTIKEL LINKS

Quelle: HNA

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