Kirchenkreis Ziegenhain stellt die Projekte vor, die in den Gemeinden über einen freiwilligen Beitrag finanziert werden

Die Speisekarte für den guten Zweck

Neuer Eingangsbreich: Die Kirche in Görzhain bekommt mit Hilfe des freiwilligen Gemeindebeitrags eine neue Tür. Foto: privat/nh

Schwalm. Freiwillig und von ganzem Herzen – unter diesem Titel hatte der Kirchenkreis Ziegenhain für Spendenmittel geworben. Dies geschah in den vergangenen drei Jahren unter dem Namen „Freiwilliger Gemeindebeitrag“(wir berichteten). Auf diesem Wege sollten Projekte realisiert werden, die angesichts der sinkenden Kirchensteuereinnahmen nicht möglich gewesen wären.

Renovierungen

Die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden haben ihre Vorhaben benannt. Dem Kirchenkreis liegt nun die aktuelle Projektliste für 2015 vor. Im Fokus stehen neben Renovierungen auch der barrierefreie Umbau von Kirchen und Außenanlagen (z.B. in Schwarzenborn, Wasenberg und Ziegenhain). Außerdem soll die Ausstattung für Gottesdiensträume, wie ein Teppich (Großropperhausen) oder ein Taufschalenträger (Immichenhain), gefördert werden.

Auskunft

Spender können diese Liste bei ihren Pfarrämtern und im Dekanat erfragen und sich mit Hilfe dieser „Speisekarte“ entscheiden, welchem Thema sie ihre Unterstützung geben wollen, heißt es in einer Pressemitteilung des Kirchenkreises. Detaillierte Auskünfte darüber geben die Gemeindepfarrer sowie die Kirchenvorstände vor Ort

Förderung

Im vergangenen Jahr kamen über den freiwilligen Beitrag mehr als 80 000 Euro zusätzlich in die Gemeinden des Kirchenkreises Ziegenhain. Dekan Christian Wachter sieht darin nicht nur eine Unterstützung der Arbeit der Kirchenvorstände. „Ich bin dankbar, dass so viele Menschen die Möglichkeit wahrnehmen, als sinnvoll erkannte Projekte der eigenen Kirchengemeinde direkt zu fördern.“ www.ekkw.de/ziegenhain

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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