B.Braun-Mitarbeiter unterstützen Kinder in Koudougou und Hungernde in Somalia

Spenden helfen in Afrika

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Hilfe von Medizintechnik-Hersteller: Bernd Hassel (von rechts), Frank Rosier, Bernd Malkmes und Jutta Claus übergaben eine Spende an Kouilbi Yameogo aus Koudougou (rechts), an seiner Seite Günther Potyka und Martin Gille vom Städtepartnerschaftsverein.

Melsungen/Koudougou. 2500 Besucher waren im August beim Tag der offenen Tür für die 1000 Mitarbeiter des Bereichs Pharma der B. Braun Melsungen AG in den Pfieffewiesen gekommen. Den Erlös des Losverkaufs einer Tombola an diesem Tag widmet der Festausschuss nun Menschen in Afrika.

6000 Euro kamen zusammen. Je 3000 Euro gehen nach Koudougou und an das Bündnis „Deutschland hilft“, heißt es von Seiten des Unternehmens.

6000 Euro werden geteilt

Dieser Tage übergaben Bernd Hassel, Leiter des Bereichs Pharma, Bernd Malkmes, Leiter der Pharmaentwicklung und -produktion bei B. Braun, sowie die Pharmafest-Organisatoren Jutta Claus und Frank Rosier das Geld an Kouilbi Yameogo, der einige Tage in Melsungen war, um Pateneltern von der Situation in Koudougou zu berichten.

Auch Martin Gille, stellvertretender Vorsitzender des Melsunger Städtepartnerschaftsvereins, Günther Potyka, pensionierter B.Braun-Mitarbeiter und ehrenamtlicher Koudougou-Beauftragter des Städtepartnerschaftsvereins, dankten für die Spende, die für medizinische Betreuung der Patenkinder in Koudougou und für ein Waisenhaus eingesetzt werden soll.

Das Waisenhaus Pouponnière und auch die UCMP (Union Chrétienne Médicale et Para-Médicale – Christliche Union für Medizin), die sich auch um die Gesundheit der Patenkinder kümmert, sind vom Städtepartnerschaftsverein anerkannte förderungswürdige Projekte.

Die anderen 3000 Euro gehen an das Bündnis „Deutschland hilft“, ein Zusammenschluss verschiedener Hilfsorganisationen, die gemeinsam der Hungersnot in Ostafrika begegnen wollen. Ihr Einsatzgebiet ist das Horn von Afrika, vor allem in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti, wo laut dem Bündnis knapp zwölf Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind.

In Afrika Hilfe zu leisten, „das war unsere Intention“, sagte Frank Rosier über den Verwendungszweck der Erlöse des Pharmafestes.

Wie Bernd Malkmes erklärte, wurde mit dem Fest die einmilliardste Infusionslösungsflasche Ecoflac gefeiert, gleichzeitig sei es ein Dank für das außerordentliche Engagement der Mitarbeiter gewesen. (zal)

Quelle: HNA

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