Über 800 Euro in einer Woche eingesammelt – Läutewerk funktioniert wieder

Spenden im Namen der Glocke

Schrecksbach. Eduard Duschek freut sich. Innerhalb von nur einer Woche hat Duschek über 800 Euro für einen neuen Glockenmotor in der Schrecksbacher St. Bonifatius Kirche eingesammelt (wir berichteten).

Aus der ganzen Region erreichten das Verwaltungsratsmitglied von St. Adalbert in Neukirchen private Geldspenden bis zu einer Höhe von 150 Euro. „Ich freue mich wahnsinnig über das entgegengebrachte Vertrauen“, frohlockt Duschek. Denn viele der Spender kennt er gar nicht. Bis nach Schlitz hat sich herumgesprochen, dass in der Filialkirche Schrecksbach die Glocken stillstanden. Geld musste für einen neuen Antrieb her. Und das kam.

Tiefe Verbundenheit

„Ich musste gar nicht viel machen, die Leute kamen auf mich zu“, sagt Duschek. Viele der Geldgeber fühlten eine tiefe Verbundenheit mit der Kirche St. Bonifatius. „Unter den Spendern waren ehemalige Messdiener, Menschen, die selbst die Glocken läuteten oder sich in der katholischen Kirche trauen ließen“, erklärt Duschek.

Aber Duschek war auch an der Basis unterwegs und besuchte willige Spender. Über 800 Euro hat Duschek insgesamt eingenommen. Das Geld fließt in die Finanzierung eines neuen Motors für das Läutewerk in Schrecksbach. Der Vorgänger hatte nach rund 60 Jahren altersbedingt den Geist aufgegeben. 1600 Euro hat die Reparatur gekostet. Die Rechnung zahlen zu gleichen Teilen die Filialkirche Schrecksbach sowie die Pfarrgemeinde Neukirchen. Nun läutet die Schrecksbacher Glocke wieder.

Viele Spender erfuhren von der Aktion aus mehreren Berichten in der HNA-Schwälmer Allgemeinen. (hof)

Quelle: HNA

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