Noch bis Samstag können Rewe-Kunden beim Einkauf die Homberger Tafel unterstützen

Mit Spenden-Tüte an die Kasse

Zuversichtlich: Peter Laukner (links) von der Homberger Tafel und Marktleiter Kai Mohr hoffen, dass am Ende der Woche alle Tüten verkauft sind. Foto: Sonnabend

Homberg. Beim Einkaufen sind kleinere Geldbeträge schnell weg: hier noch was Süßes, da noch Knabberzeug – zusätzlich zu dem, was wirklich gebraucht wird. Luxus, den sich manche nicht leisten können.

Zum Beispiel die Menschen, die auf Hilfe der Homberger Tafel angewiesen sind. In den Rewe-Geschäften in Homberg und Borken haben Kunden im Moment die Möglichkeit, ihnen Essenstüten zu spenden.

Diese stapeln sich am Eingang der Gemüseabteilung. Eine Tüte kann für fünf Euro gekauft und im Korb hinter der Kasse abgestellt werden. Dort holt Peter Laukner von der Homberger Tafel sie ab.

220 Tüten für 427 Personen

„Das ist eine gute Sache“, sagt Laukner. „Wir sind sehr dankbar, dass es die Aktion gibt.“ Und das schon zum dritten Mal: Bundesweit spendet die Supermarkt-Kette in diesem Jahr zusätzlich weitere 40 000 Tüten, die auf alle Tafeln verteilt werden. Die Filiale in Homberg steuert 24 Cent zu jeder der verkauften Tüten bei.

„In den Jahren zuvor gab es in jeder Tüte nur sieben Produkte, jetzt sind es zehn“, freut sich Laukner. Nudeln, Schokolade, Tomaten, Kartoffelknödel: „Wir liefern einen Grundstock an Lebensmitteln“, sagt Kai Mohr, Marktleiter in Homberg. 220 Abholer, darunter Familien und Alleinlebende, sollen damit versorgt werden – das sind 427 Personen.

„Wir haben schon mehr verkauft als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit“, sagt Mohr. In Homberg waren das bis Dienstag 102 Tüten, 26 waren es in Borken.

Noch bis zum 17. November gibt es die Spendenaktion. Laukner hofft, dass dann alle 220 Tüten weg sind: „Die Chancen stehen gut.“ Auch Kai Mohr ist zuversichtlich: „Und wenn nicht, dann lege ich eben die restlichen Tüten noch mit drauf.“

Für die Homberger Tafel ist die Spendenaktion gerade jetzt sehr wichtig, erklärt Laukner: „An Silvester und Weihnachten fallen zwei Tafel-Tage weg. Durch die Spendenaktion können wir das auffangen.“

Von Nora Sonnabend

Quelle: HNA

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