Staus im Feierabendverkehr 

Sperrung der St.-Georg-Straße in Melsungen: Mögliche Probleme für Feuerwehr 

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Wartende Autofahrer: In Melsungen kommt es wegen der Sperrung der St.-Georg-Straße zu Staus.

Melsungen. Die St.-Georg-Straße in Melsungen ist seit Dienstagnachmittag gesperrt. Für Autofahrer bedeutet das rote Ampeln, Umleitungen und Geduld. 

Bereits am ersten Abend kam es zu Staus und langen Wartezeiten. Wir haben uns bei Autofahrern und der Feuerwehr umgehört.

Auf der Fritzlarer Straße standen die Autos bis hinter die Araltankstelle, berichtete ein Autofahrer gestern. Lena Schreppler schreibt bei Facebook von Wartezeiten bis zu 20 Minuten im Melsunger Feierabendverkehr.

Eine Frau aus Felsberg kritisiert insbesondere die lange Ampelschaltung. Das führe zu zusätzlichen Verzögerungen. Obwohl sich für die kommenden Wochen lange Wartezeiten abzeichnen, zeigen aber viele Verständnis für die Arbeiten: „Wer gute Straßen haben will, muss auch warten“, sagt ein Melsunger. Die Straße habe sich in einem äußerst schlechten Zustand befunden, sagt auch ein Landwirt aus Guxhagen. Die Sanierung sei dringend notwendig gewesen.

Gesperrt ist der Abschnitt zwischen der Zufahrt zur Feuerwehr und der Einmündung zur Fritzlarer Straße und Oberer Mauergasse – und das bis zum 31. Mai dieses Jahres. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über die Schlossstraße (B 83) und die Bahnhofsstraße.

Für die Feuerwehr könnte die Sperrung der Straße problematisch werden. Frank Ebert, Stadtbrandinspektor der Stadt Melsungen, rechnet bei Feuerwehreinsätzen mit zeitlichen Einschränkungen.

Schwierig könnte es bei Einsätzen in Röhrenfurth und anderen nördlich gelegenen Kommunen werden.

Denn dann muss sich die Feuerwehr entweder durch den Stau kämpfen oder Ausweichstrecken über Schwarzenberg oder die Autobahn A 7 über Malsfeld nutzen. In den kommenden Tagen will die Feuerwehr bei Testfahrten die schnellste Route ausfindig machen. Generell sei abzuwarten, ob sich der Verkehr in den kommenden Tagen einpendelt, sagt Frank Ebert. Noch handelt es sich möglicherweise um die Ruhe vor dem Sturm. Angespannter könnte die Situation werden, wenn die Schule in der kommenden Woche wieder startet.

Quelle: HNA

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