Spiel- und Wanderrastplatz am Habichtswaldsteig im Sander Kurpark eröffnet

Werkelten den ganzen Sommer an ihrer blauen Krake: Swenja Zarges und Guido Neuser (hinten) und im Vordergrund der Nachwuchs sind begeistert von den tollen Möglichkeiten des neuen Spiel- und Wanderratsplatzes. Fotos: Hoffmann

Bad Emstal. Er ist ein wahres Paradies für die kleinen Bad Emstaler geworden, der neue Spiel- und Wanderrastplatz am Habichtswaldsteig, der am Freitag offiziell eingeweiht wurde.

In Zeiten knapper Kassen eine besondere Freude für Bürgermeister Ralf Pfeiffer, der das neue Aushängeschild des Kurparks in Sand nicht nur Fördergeldern des Landes Hessen, sondern vor allem dem vorbildlichen Engagement des Fördervereins Fine zu verdanken hat.

Das Team um Vorsitzende Anette Umbach hatte viele Jahre für die Umsetzung des Projekts gekämpft, eifrig Sponsoren gesucht und fleißig Waffeln und Kuchen gebacken, um die Spendenkasse zu füllen. „Der neue Treffpunkt für Groß und Klein ist nämlich nur unter der Bedingung zustande gekommen, dass die Haushaltskasse nicht belastet wird“, sagt Umbach, die deshalb schnell wieder vom ersten Projektentwurf mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 250 000 Euro abrückte und nach günstigeren Alternativen suchte.

Kurzerhand recycelten die engagierten Emstaler Rutsche, Häuschen, Nestschaukel und Seilbahn vom alten Spielplatz Kitzhagen, bauten einen neuen Seilgarten und schufen mit Wasserpumpen einen vorzeigbaren Erlebnisspielplatz, der zwar noch nicht fertig ist, aber schon jetzt die Kinderaugen strahlen lässt.

Krake als Mittelpunkt

Mittelpunkt ist eine blaue Krake, die Swenja Zarges gemeinsam mit Guido Neuser in mühevoller Kleinarbeit geschaffen hat. „Den kompletten Sommer haben wir daran gearbeitet“, sagt die Künstlerin. Mühen, die sich gelohnt haben, spätestens beim Blick auf die Jungen und Mädchen, die schon am Freitag begeistert auf dem blauen Wasserwesen umher kletterten.

Rund 45 000 Euro hat die Gestaltung des Spiel- und Wanderrastplatzes mit künstlerisch umgesetztem Habichtshorst und Sitzplätzen gekostet, wovon beachtliche 12 500 Euro der Verein Fine aufgebracht hat. „Da sind wir sehr stolz drauf“, berichtet Umbach. „Es war ein langer und oft auch steiniger Weg, der enorm viel Kraft gekostet hat, dennoch haben wir uns immer wieder motiviert und unermüdlich weiter gemacht“, so die Fine-Vorsitzende, die den Spielplatz weiter wachsen sehen möchte.

Demnächst werde noch ein weiteres Spielgerät aufgebaut, das der Verein bei der Fanta Spielplatzinitiative gewonnen hat. Außerdem seien ein Volleyballplatz und zusätzliche Wasserspiele geplant.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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