Staatsanwaltschaft verzichtet auf Beschwerde

Spitzelaffäre kommt nicht vor Gericht

Fritzlar. Nun ist es amtlich: Karl-Heinz Ernst wird wegen der Spitzelaffäre nicht vor Gericht landen. Das Amtsgericht Fritzlar hatte die Anklage nicht zugelassen. Die Staatsanwaltschaft Kassel werde dagegen keine Beschwerde einlegen, sagte Pressesprecher Dr. Götz Wied gestern der HNA.

Der Fritzlarer SPD-Politiker Ernst, damals im Kreisausschuss, hatte Kreisveterinär Dr. Hans-Gerhard Heil, verdächtigt, in seiner Dienstzeit tatsächlich zu Hause zu sein. Das wollte er mit Aufzeichnungen über Heils Aufenthalt belegen. Ernsts Vorwürfe erhärteten sich jedoch nicht.

Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin das Verfahren gegen Ernst wegen falscher Verdächtigung und übler Nachrede ein. Heil und sein Anwalt Karl Heinz Gasser wollten sich auf Anfrage nicht zum Verfahren äußern. (ode)

Quelle: HNA

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