Ehemaliger Funktionär kritisierte die Geldpolitik

Sportkreis weist Vorwurf zurück

Schwalm-Eder. Mit Erstaunen und Unverständnis hat der neue Sportkreisvorstand Schwalm-Eder den Leserbrief des ehemaligen Sportkreisvorsitzenden Schwalm, Werner Almási, zur Kenntnis genommen.

In einer Stellungnahme schreibt Vorsitzender Ulrich Manthei, die Verteilung des Fördergelds vom Landkreis unterliege strengen Kriterien. Diese seien 2007 einstimmig, auch mit der Stimme von Werner Almási, beschlossen worden. Nach der Fusion der Sportkreise Fulda-Eder und Schwalm im November 2012 sei das Verteilungsmodell diskutiert und einstimmig beschlossen worden.

„Kein Gießkannenprinzip“

20 Fachverbände (aufgeschlüsselt 70 Prozent Jugendliche, 30 Prozent Erwachsene) haben, so Manthei, nach den Mitgliederzahlen ihre Förderung erhalten, „auf Heller und Pfennig“.

Das Geld werde von den Fachverbänden den Vereinen wieder für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellt, „von einem Gießkannenprinzip kann hier in keinerweise die Rede sein“.

Almásis Vorwurf, der neue Sportkreisvorstand sei in Sachen „Sportfördermittel“ untätig gewesen, werde entschieden zurück gewiesen. Die Geschäftsstelle des Sportkreises (SK) habe fast 10 000 Euro (Personal, IT-Ausstattung, Bürobedarf) gekostet, „wie Almási auf den Betrag von 29 000 Euro für 2013 seitens des Landessportbundes (LSB) kommt, entzieht sich der Kenntnis des neuen Vorstandes“.

20 000 Euro im Haushalt

Im vergangenen Jahr habe der SK Fulda-Eder 14 157 Euro und der SK Schwalm 6081 Euro vom Landessportbund erhalten. 20 238 Euro habe der LSB für das nun laufende Jahr wieder in den Haushalt eingestellt.

Auf Grund der schwierigen Haushaltslage seien noch keine weiteren Zahlungen beschlossen worden. Manthei: „Der Vorstand bedauert sehr, dass der ehemalige Kollege Almási unberechtigte Kritik in die gut angelaufene Arbeit im Sportkreis hineininterpretiert“. (aqu)

Quelle: HNA

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