Kinder der Kirchengemeinde Hebel stellten Ereignisse in der Karwoche nach

Spurensuche in der Bibel

Spürnasen mit Tatort: Luis Eckhardt, Deborah Salome Suhm und die Teilnehmer der Bibelwoche in Hebel zeigen ihre gebastelten Osterkrippen. Foto: Bayer

Hebel. Unter dem Motto „Detektivarbeit“ stand die Kinderbibelwoche der Kirchengemeinde in Hebel vor Ostern. Die Kinder sollten die Ereignisse um Verrat, Verurteilung und Auferstehung Jesu Christi auf Krippen nachstellen. „Wir haben als Osterdetektive den Tatort gebastelt,“ erklärte Benedict Liehr.

Die Woche wurde von Kreisjugenddiakonin Kerstin Falinski und Pfarrerin Sabine Koch organisiert. Außerdem halfen Ehrenamtliche bei den Vorbereitungen. Zum Abschluss versammelten sich die Kinder aus Hebel, Falkenberg, Rockshausen und Unshausen noch einmal in der Kirche in Hebel. Falinski verkleidete sich als Hauptmann und besprach mit den Kindern, was sie gemeinsam unternommen hatten.

Was es mit der Verkleidung auf sich hatte? „Die Rolle des Hauptmanns ist eine fiktive,“ berichtete Falinski. „Er hat zu Beginn der Woche das leere Grab entdeckt und sich an die Kinder gewandt, um den Tatort zu rekonstruieren.“

Daraufhin haben die Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren mit der Arbeit an den Osterkrippen begonnen. Beim Basteln haben sie Trockenton, Spanholzplatten und verschiedene Farben verwendet. Auf den Krippen konnte man eine Menge entdecken. Esel und Stadttor zeigen den Einzug nach Jerusalem. Außerdem zu sehen: den Grabhügel mit Kreuz und Grabstein, der am Ostermorgen weggerollt wird. Die Verantwortlichen hatte man übrigens auch aufgespürt: Ein Hahn steht für die Verleugnung durch Petrus, Silbermünzen für Judas’ Verrat. Zur Bibelwoche gehörten weitere Aktionen. Unter anderem wurden Zettel mit Wünschen in ein Feuer geworfen, Osterlieder gesungen und Szenen aus der Bibel nachgespielt, bei denen Kinder verschiedene Rollen einnahmen.

Von Till Bayer

Quelle: HNA

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