Diakonieeinrichtung St. Martin: Neuer Heimleiter und neuer Vorstandsvorsitzender

Stabwechsel an der Spitze

Teamwechsel in der Kapelle: von links Georg Eisenhut ist neuer Vorstandsvorsitzender des Trägervereins von St. Martin in Neukirchen, Jürgen Kramer neuer Heimleiter. Heimleiterin Elisabeth Schuch geht in den Ruhestand, Peter Kilian ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Foto: Grede

Neukirchen. Seit mehr als 30 Jahren stellt sich das Neukirchener Alten-, Wohn- und Pflegeheim St.Martin unter dem Leitspruch „Miteinander leben im Alter“. Veränderungen gibt es jetzt in der Führungsetage der diakonischen Einrichtung in Neukirchen.

Heimleiterin Elisabeth Schuch (60) wird am Samstag in den Ruhestand verabschiedet. Sie übergibt den Stab an Jürgen Kramer (52). Als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins übernimmt Georg Eisenhut das Steuer. Der Riebelsdorfer folgt dem Neukirchener Klaus Sauer.

Knapp 20 Jahre führte Elisabeth Schuch das Heim. In dieser Zeit entwickelte sich die Einrichtung zum einen baulich weiter. Es entstanden unter anderem die Kapelle, das Haus Martina mit weiteren seniorengerechten Wohnungen für betreutes Wohnen und eine öffentliche Cafeteria. Zum anderen spezialisierte sich das Heim mit der Einrichtung zweier Wohngruppen auf die Betreuung an Demenz erkrankter Menschen. Honoriert wurde das Engagement der 140 Mitarbeiter mit dem „Diakonie-Siegel Pflege“.

Weitere Säulen der gemeinnützigen Einrichtung sind neben einer Tagesbetreuung für ambulante Gäste und der Hospizarbeit auch ein mobiler Mahlzeiten- und ein Pflegedienst.„Damit sind wir breit aufgestellt, um uns der jeweiligen Zeit anzupassen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Eisenhut. Eine stete Weiterentwicklung, die aus Sicht des neuen Heimleiters Jürgen Kramer auch der Gemeinnützigkeit geschuldet ist: „Alle Gewinne fließen zurück in die Einrichtung“, erklärte er.

Auch die Ausbildung zu Altenpflegern und Altenpflegehelfern gehört zum Profil des Heims. Das sei sicherlich ein Grund, warum Fachkräftemangel im St. Martin kein Thema ist, meinte Eisenhut. Derzeit gibt es acht Auszubildende.

Die Mitarbeiter sollten einer christlichen Glaubensgemeinschaft angehören, erklärt Schuch, das gehört zur christliche Ausrichtung. Die wird nicht nur durch das Kronenkreuz, dem Zeichen des Diakonischen Werkes, über dem Hauptportal sichtbar. „Wir betreuen, begleiten, pflegen, trösten, stärken und fördern“ lautet ein Grundsatz des Heimes.

Dazu gehören Gebete, der Gottesdienst in der Kapelle und das gemeinsame Singen von Kirchenliedern.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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