So sieht Sicherheit aus

Stadt und B. Braun weihten den neuen gemeinsamen Feuerwehrstützpunkt ein

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Großer Bahnhof für den neuen Stützpunkt: Brandschützer, Politiker und Vertreter der Wirtschaft waren gestern nach Melsungen gekommen, um dort den neuen gemeinsamen Feuerwehrstützpunkt der Stadt und B. Braun einzuweihen. Von links Architektin Simone Mattedi, Vizelandrat Winfried Becker, Bürgermeister Markus Boucsein, Darius Maloschek, Professor Dr. h.c. Ludwig Georg Braun, Klaus Zielke, Pfarrer Sigurd Sadowski, und Professor Heinz-Walter Große, Vorstandvorsitzender B. Braun.

Melsungen. Bürgermeister Markus Boucsein machte bei der Eröffnung des neuen Feuerwehrstützpunktes keinen Hehl aus seiner Begeisterung. „Das ist sensationell gute Arbeit – wir sind überwältigt.“

Boucsein war nicht der einzige, der sich am Dienstag sichtlich beeindruckt vom neuen gemeinsamen Domizil der Melsunger Wehr und der Werkfeuerwehr B. Braun zeigte. Denn das, so beschrieb es Vizelandrat Winfried Becker, sei nicht nur das modernste Feuerwehrhaus im gesamten Schwalm-Eder-Kreis, sondern auch ein architektonischer Gewinn für Melsungen.

Und dieser Gewinn stehe auch genau am richtigen Platz: Professor Ludwig Georg Braun hält den zentralen Standort am wichtigsten Verkehrsknotenpunkt Melsungens für exakt den richtigen. „Der Löwe-Kreisel war einfach der logische Schluss.“

Der Stützpunkt, der da in einer Rekordbauzeit von exakt einem Jahr errichtet wurde, sei nicht nur pünktlich, sondern sogar noch mit weniger Geld als geplant errichtet worden: „So macht es Spaß, man könnte glatt weiterbauen.“

Viel los bei der Einweihung

Viel los bei der Einweihung des Melsunger Feuerwehrstützpunktes

Am Stützpunkt aber gibt es vorerst nichts mehr zu bauen: Das Gebäude mit seiner klaren Architektur sei dazu errichtet, den Brandschützern zu dienen, sagte Architektin Simone Mattedi. Die Feuerwehr erfülle es mit Leben.

Fünf Meter hoch: Der Übungsturm am Stützpunkt.

Dafür gesorgt haben auch die Projektleiter Klaus Zielke und Darius Maloschek. Der Bau sei in einem „extrem sportlichen Zeitrahmen“ und quasi im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit entstanden, sagte Zielke. Er lobte die Handwerkerfirmen aus der Region für ihre gute Arbeit. All dieses Lob spornt Professor Dr. h.c. Braun ja vielleicht tatsächlich an, noch weiter zu bauen. In Melsungen wird ihn garantiert niemand daran hindern.

Quelle: HNA

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