Stockelache: Kommen Wohnmobil-Stellplätze, Zeltplatz und Gaststättenumbau?

+
Die Stockelache.

Borken. Ein Zeltplatz für Radtouristen, eine Hütte für Übernachtungen, Wohnmobilstellplätze – die Stadt Borken hat etliche Ideen, um den Freizeitwert des Badesees Stockelache zu erhöhen. Mit einer Studie soll geprüft werden, was davon umgesetzt werden kann.

Und wie viel das kosten würde. Die Stadtverordneten haben beschlossen, diese Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Sie wird 9500 Euro kosten, wobei 60 Prozent als Zuschuss kommen. Den Rest trägt die Stadt Borken.

Folgende Möglichkeiten werden erwogen:

• Wohnmobilstellplätze in Seenähe mit Versorgungs- und Entsorgungsstationen.

• Ein Zeltplatz, auf dem Radtouristen übernachten können.

• Ein zusätzliches Stockwerk auf den sanitären Einrichtungen oder ein Blockhaus mit schlichten Übernachtungsmöglichkeiten in Schlafkammern.

• Eine Erweiterung der Sanitäranlagen und der Gaststätte. Dort sei unter anderem die Küche zu klein, sagt Siegfried Bank, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Seenland der Stadt Borken.

Die Ergebnisse der Studie sollen in der zweiten Oktoberhälfte vorliegen und dann vorgestellt werden. Die Stadt hat bereits ein Grundstück angekauft, um das Freizeitgelände erweitern zu können. Der Radtourismus erlebe zurzeit einen Aufschwung, argumentiert die Stadt Borken.

So führen die wichtigen Radwege R 4 und R 5 durch das Borkener Gebiet. Der neue, 104 Kilometer lange Schwalm-Radweg soll an Bedeutung gewinnen. Die Planer setzen dabei auch auf den Lückenschluss zwischen dem Badesee und Kerstenhausen. Die Studie werde die Situation am See kritisch beleuchten und dabei Schwächen und Stärken benennen. Der Pächter des Restaurants am See habe zugesagt, sich an den Investitionen zu beteiligen. Konkrete Pläne sollen im Herbst und Winter entwickelt werden.

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare