Stadt schafft Platz für bis zu 80 Eigenheime - Aufschub in der Bahnhofstraße

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Platz für 40 bis 80 Neubauten: Auf der Metze II kann voraussichtlich nächstes Jahr gebaut werden.

Schwalmstadt. Das Stadtparlament hat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben: Die Wasserleitungen und die Kanalisation für das neue Baugebiet Auf der Metze II in Treysa werden schon dieses Jahr realisiert. Dafür werden insgesamt 450.000 Euro bereitgestellt.

Dafür stimmten 23 Stadtverordnete, im Wesentlichen die Vertreter von SPD und CDU. Dagegen waren acht Stadtparlamentarier, die FDP-Fraktion enthielt sich.

Die Beschlussvorlage wurde zusätzlich aufgenommen, es geht um die Bereitstellung von zunächst 400.000 Euro im Wirtschaftsplan der stadteigenen Stadtwerke. Dort eingestelltes Geld für die Wasser- und Abwasserleitungen in der Bahnhofstraße Treysa wurde somit umgewidmet.

In der Bahnhofstraße gebe es „noch Klärungs- und Planungsbedarf, nach jetzigem Stand kann die Maßnahme nicht in 2014 durchgeführt werden“, hieß es zur Erläuterung. Deshalb könne das Geld zur Deckung der Erschließungskosten Auf der Metze verwendet werden.

Die GEG (Grundstück-Entwicklungs-Gesellschaft Schwalmstadt mbH) will auf dem unbebauten Karree inmitten des Baugebietes an der Wasenberger Straße oberhalb von Treysa bis zu 80 Bauplätze schaffen, heißt es im GEG-Internetauftritt. Hinter dem Unternehmen steht Eberhard Unger (Schwalmstadt). Die Metze II umfasst 2,8 Hektar. Der Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes hatte das Parlament bereits mit großer Mehrheit zugestimmt. Kritik kam von Bündnis 90/Grüne: Es sei zu bezweifeln, dass die Ausweisung von neuen Bauplätzen noch sinnvoll sei, das Augenmerk sei heute auf die Ortskerne zu richten, auch gebe es reichlich Baulücken. Laut Bürgermeister Dr. Gerald Näser ist die Bebauung des rundum von Häusern gesäumten Areals sinnvoll, es sei wichtig, dass attraktiver Neubaugrund bereitgestellt wird, um Abwanderungen Bauwilliger zu verhindern.

Das im Süden von Treysa, nicht weit von der Wasenberger Landstraße gelegene Gebiet Metze II ist begrenzt von der Ernst-Hohmeyer-, der Stephan- und der Klemmestraße. In dem Wohngebiet sollen Einfamilien- und Doppelhäuser gebaut werden.

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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