Schwarzenborn ist durchaus ein wenig stolz auf den ausgeglichenen Etat

Stadt schreibt schwarze Zahlen

Gut gewirtschaftet: Erstmals seit 2009 hat die Stadt Schwarzenborn wieder einen ausgeglichenen Haushalt. Archivfoto: Grede

Schwarzenborn. Durchweg positiv und mit voller Zustimmung wird der Haushalt 2013 vom Schwarzenbörner Parlament bewertet. Vereint stimmte es dann auch dem Zahlenwerk zu, das erstmals seit 2009 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorsieht.

Mit dem kleinen Plus von 9000 Euro wollen die Schwarzenbörner am Jahresende gewirtschaftet haben.

„Das kostete viel Mühe und wir mussten an vielen kleinen Schrauben drehen“, sagte Georg Klinger, Sprecher der SPD. Er habe nie geglaubt, dass nach dem Beginn der Finanzkrise das Ziel, 2015 den Haushalt auszugleichen, so schnell umgesetzt werden könnte. Alles sei auf dem Prüfstand gewesen. Sogar die Ausbildungsstelle wurde gestrichen. Das sei aber zu verkraften, weil es zurzeit mehr Stellen als Auszubildende gebe.

Positiv sieht er, dass die Kosten für das Abwasser nicht erhöht werden mussten. Wilhelm Ide (UBL) beurteilte es als besonders positiv, dass der Rettungsschirm für Schwarzenborn nicht in Frage kommt. Die Verluste bei den Einnahmen wegen sinkender Schlüsselzuweisungen und die hohen Auflagen der EU hätten den Haushalt stark belastet, die Infrastruktur müsse dennoch erhalten bleiben. „Wir haben dabei gut gewirtschaftet“, sagte er. Der Haushalt sei eine gute Vorlage, das Machbare sei geschafft, sofern es so eintrete.

Bürgermeister Kaufmann berichtete, dass auch Marc Liebermann (CDU), der nicht anwesend war, im Haupt- und Finanzausschuss von einen soliden Haushalt gesprochen habe. Artikel Rechts

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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