Ausgleichsbeträge können abgezinst werden

Stadt sendet jetzt Anschreiben aus

Schwalmstadt. Post von der Stadt erhalten in diesen Tage alle, die in Sanierungsgebieten in Treysa oder Ziegenhain Grundstücke haben. Sie sind zur Zahlung von Ausgleichsbeträgen verpflichtet.

Bürgermeister Dr. Gerald Näser erläuterte, dass allen Betroffenen eine Ablösevereinbarung vorgeschlagen wird, mit der der jeweilige Beitrag bis zu 8,25 Prozent vergünstigt werden kann (Abzinsung oder Diskontierung). Dazu muss bis 1. Juli 2015 gezahlt werden.

Von 1985 bis 2006 wurde viel Geld in Schwalmstadts Stadtsanierung gesteckt. Grundlage ist, dass mit der Sanierung der Bodenwert der Grundstücke gestiegen sei – in Ziegenhain betrifft das 13, in Treysa 18 Zonen (in Ziegenhain auf 15 Hektar, in Treysa 20 Hektar). Andere Stadtteile sind nicht betroffen.

Beurteilt wurden die Bereiche vom Gutachterausschuss des Kreises. Der hat Karten erstellt, auf denen jeder Eigentümer sehen kann, in welcher Wertzone sich sein Grundstück befindet. Wer den Ausgleichbetrag nicht zahlen kann, hat die Möglichkeit eines Tilgungsdarlehens oder der Stundung.

Die Stadt rechnet mit Einnahmen von 500.000 bis 700.000 Euro. „Das Geld fließt nicht in den städtischen Haushalt, sondern muss zwingend für weitere Projekte im Sanierungsgebiet verwendet werden“, so Näser. (aqu/zsr)

Quelle: HNA

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